(FEVR) & Öl

Wolfram (DD) @, Dresden, Sonntag, 25. Februar 2018, 20:39 (vor 206 Tagen) @ Lyn

Hallo Lyn,

das ist dann das Heikle an der Sache: wenn man aus der einen Richtung nichts sehen kann, kann das aus der anderen - also vom Arzt aus - auch sein.

Also bleibt´s wohl beim Abwarten, Geduld haben und Daumendrücken.
(aber Geduld ist auch nicht gerade meine Stärke...)

Hast du eigentlich irgendwelche Auswirkungen des Öls abgesehen von den üblichen Dingen.

Ja. Am Anfang der "Ölzeit" hatte ich große Probleme bei Kälte. Das Sehen war wie durch Milchglas und das Auge tat weh.
Ich habe mich dann immer mehr mit Stubenhockerei "therapiert"...
Es passiert irgendwas mit dem Auge; oder mit dem Öl. Was - weiß keiner!
Also gehe ich Extremtemperaturen (wie jetzt!) aus dem Wege. Ob es die richtige Lösung ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß auch keine bessere.

Kopfschmerzen, Augenstechen und -ziehen habe ich auch hin und wieder. Aber ob da das Öl "schuld" ist, weiß ich nicht.

Warum wurde bei dir keine neue Linse eingesetzt?

Die Linsenentfernung war 1957. Damals wurde nicht nur die Linse, sondern die gesamte Linsenkapsel entfernt. Damit ist die "Aufhängung" für eine künstliche Linse weg.
Deswegen hatten damals alle "Grauen-Star-Operierten" so eine dicke (und schwere) sog. "Star-Brille".

Und Nachstar bedeutete damals ein Nachwachsen der Halterungen für die Linsenkapsel. Die Nachstar-Entfernung war dann noch eine "richtige" OP. Oft auch mehrfach.

Ich weiß nun nicht,
- wann die Linsenentfernung auf die noch heute gebräuchliche Art und Weise und
- die (mögliche) Anbringung der künstlichen Linse als Vorderkammerlinse,
"serienmäßig eingeführt" wurde.
Ich weiß auch nicht, ob das damals so Standard war, oder ob das vielleicht nur bei mir so gemacht wurde; möglicherweise gab es da - ich war 3 Jahre alt - auch einiges bzgl. Kind, Wachstum etc. zu bedenken.

--
herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram


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