Bogenförmiges Leuchten, Glaskörperabhebung?

fth68 @, Montag, 13. Mai 2019, 13:52 (vor 132 Tagen) @ Waves

Hallo Waves,

Hallo, ich habe seit einiger Zeit nachts so ein Leuchten in den Augenwinkeln, wenn ich den Kopf doll drehe. Floater habe ich auch auf beiden Augen, die habe ich durch Überanstrengung der Augen bekommen, lange Geschichte. Habe aber nur -1,5 Dioptrien.
Ich habe dieses Leuchten bisher nicht soo ernst genommen, bin aber auch oft beim Augenarzt. Jetzt bin ich nahts aufgewacht, habe mich umgedreht und auf einmal hat es so gelblich geblitzt.
Ich bin mit den Nerven am Ende, kein Arzt kann sicher feststellen ob ich eine GKA habe. Woher soll ich jetzt wissen, ob ich das habe? Per OCT?

Ja, OCT hat meines Wissens nach die beste Aussagekraft zur GKA. Da ein OCT aber nur auf die Mitte zielt, kann man zwar sicher sagen, ob der Glaskörper im Bereich der Makula schon abgehoben ist oder noch zieht. Aber ich weiß nicht, ob man daraus sicher ableiten kann, wie weit die gesamte GKA schon fortgeschritten ist.

Ich habe so Angst, dass sich mein Glaskörper nur leicht gelöst hat, jetzt aber für immer an der Netzhaut ziehen wird, bis ich alt bin und der sich verflüssigt. (Bin 21)
Ich habe Angst, jetzt den Rest meines Lebens das hohe Risiko einer NHA zu haben, so kann man doch nicht leben. Und selbst wenn die NHA rechtzeitig behandelt wird, ist man doch trotzdem danach total eingeschränkt. :(

Na, keine Panik. Nicht jeder ziehende Glaskörper sorgt ja auch für Risse in der Netzhaut. Eigentlich sogar extrem selten. Und von der Dioptrie bist Du ja statistisch auch nicht in den auffälligen Risikogruppen.

Ich habe so Angst, Sport zu machen, mich groß zu bewegen, zu lesen...der absolute Horror.
Wie sollte ich jetzt vorgehen? Ein OCT machen lassen zur Beruhigung? Bei jedem Blitzen natürlich sofort zum Augenarzt, das ist ja klar.

Dann wirst Du ja auf jeden Fall hingehen. Ich würde den AA wegen OCT mal einfach fragen und es ggf. zur Beruhigung machen lassen (ist aber nicht ganz billig).

Ansonsten ist es natürlich für jeden Menschen individuell anders, mit seinen Ängsten umzugehen. Ich würde Dir raten, zunächst einmal alles mit 1 oder 2 AA (ich selbst lege bei wichtigen Gesundsfragen immer Wert auf mindestens 2 ärztliche Meinungen!) abzuklären. Wenn dort irgendwas akutes gefunden wird, resultiert daraus ja schon mal ein Rat, wie Du Dich die nächste Zeit verhalten solltest.

Wenn nicht, würde ich selbst nichts verändern. Das muss aber jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Ich bin zwar schon Ü50 aber ich könnte mich selbst dann schwer damit abfinden, mich 20 Jahre oder länger vorsichtshalber zu schonen, keinen Sport zu machen, keine plötzlichen Bewegungen zu machen oder sowas. Davon abgesehen hilft das alles bei einer GKA wahrscheinlich sowieso nicht viel. Die ist halt nicht so einfach zielgerichtet zu steuern. Und wenn, dann höchstens in Richtung der Abhebung - dann könntest Du Fallschirmspringen, Geländejogging machen oder viel Achterbahnen mit hohen G-kräften fahren. Damit bin ich wahrscheinlich zu meiner GKA und in der Folge zu meinen Netzhautablösungen gekommen :-/

Aber ich persönlich glaube auch nicht, dass Schonung dies verhindert hätte... nur vielleicht noch 1 Jahr länger verzögert.

Ich habe nur so Angst, weil die GKA bei jungen Leuten ja angeblich viel länger dauert. Ich will einfach nur, dass sich das Teil einfach abhebt ohne Komplikationen und der Spuk dann vorbei ist.

Hat man bei einer vollständigen GKA eigentlich immer einen Weissringfloater?

Nein, nicht immer. Die Mehrzahl der Menschen bemerkt ihre GKA ja gar nicht.

Außerdem sehe ich Leuchtpunkte, auch mit geschlossenen Augen. Bedeutet das Netzhautzug?

Kann ich leider nicht sagen. Wenn's bei Bewegungen auftritt, würde ich es für wahrscheinlich halten. Aber die Frage richtest Du besser direkt an Deinen AA.

LG, Thorsten


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