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<title>Neues Forum von netzhaut-selbsthilfe.de - Depression nach Netzhaut-OP</title>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/</link>
<description>Das Forum der Selbsthilfegruppe-Netzhautablösung</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Allgemein werden psychischen Probleme von den Augenärzten gern unterbewertet. Nach 2 Katarakt- OPs und 4 OPs wegen NHA bin ich sehr froh, eine verständnisvolle Hausärztin zu haben, die mich länger krank schrieb. Angst und Depressionen blieben nicht aus. Günstig war es, dass ich eine Psychotherapie begonnen habe. Durch intensive Suche konnte ich eine Praxis in Thüringen finden, die neue Patienten annimmt (PN bei Bedarf möglich).</p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 19:47:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fritz</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Larissa,<br />
Was du beschreibst, ist nichts, wofür du dich schämen oder „undankbar“ fühlen musst. <br />
Du hast in kurzer Zeit extrem viel erlebt – zwei OPs, Unsicherheit, Kontrollverlust – und jetzt kommt die Phase danach, in der der Alltag noch nicht funktioniert. <br />
Dass dein System darauf mit Erschöpfung und depressiven Gedanken reagiert, ist leider sehr verständlich.</p>
<p>5 Wochen nach zwei Eingriffen ist noch sehr früh. Dein aktueller Seheindruck wird wahrscheinlich von mehreren Faktoren gleichzeitig beeinflusst:<br />
• weite/träge Pupille → starke Blendung, „verwaschenes“ Bild<br />
• Astigmatismus → zusätzliche Unschärfe<br />
• Nachstar → Grauschleier/Kontrastverlust<br />
• ggf. noch Restentzündung/Heilung</p>
<p>Dass du mit einer Lochblende deutlich besser siehst, ist ein wichtiges Zeichen.<br />
Es spricht dafür, dass ein großer Teil deiner Unschärfe optisch/funktionell ist – und nicht nur durch bleibende Netzhautschäden erklärt wird.</p>
<p>Viele dieser Punkte sind prinzipiell behandel- oder verbesserbar, z. B.:<br />
• Nachstar → oft gut mit YAG-Laser behandelbar<br />
• weite Pupille → getönte/Filtergläser, ggf. spezielle Kontaktlinsen (iris-print), in manchen Fällen auch operative Optionen<br />
• Astigmatismus → braucht manchmal mehrere Anläufe bei der Anpassung<br />
Das heißt nicht, dass alles sofort gut wird – aber du bist nicht „am Ende der Möglichkeiten“.</p>
<p>Du beschreibst es selbst sehr treffend:<br />
Gerade als der Arzt sagt „alles stabil, du darfst wieder alles“, bricht bei dir etwas zusammen.<br />
Das passiert vielen von uns, während der Akutphase funktioniert man, danach kommt die Realität: „So fühlt sich mein Sehen jetzt an“. Und dann folgt die emotionale Reaktion<br />
Das ist kein Rückschritt – das ist Verarbeitung.</p>
<p>Ein paar ganz praktische Dinge für jetzt:<br />
• Erlaube dir, noch nicht funktionieren zu müssen<br />
• Reduziere visuelle Belastung (Helligkeit, Bildschirm, Pausen)<br />
• Nutze vorübergehend Hilfen (z. B. Lochblende, getönte Gläser)<br />
• Geh die nächsten Schritte nacheinander, nicht alles gleichzeitig lösen wollen</p>
<p>Und- es ist absolut legitim, dir jetzt psychologische Unterstützung zu holen. <br />
Dass du dich darum kümmerst, ist ein sehr guter Schritt.</p>
<p>Du schreibst, du fühlst dich „undankbar“.<br />
Ich würde es anders sehen:<br />
Dein Auge ist stabilisiert – aber dein Leben fühlt sich noch nicht wieder lebbar an.<br />
Und genau da darfst du hinschauen.</p>
<p>Meine Pupille war nach den Operationen auch immer zickig, und hat teilweise Monate bis 1,5 Jahre gebraucht, um sich zu erholen. <br />
Leider ist sie jetzt nach den vielen Eingriffen starr und reagiert gar nicht mehr. Ich habe gelernt damit zu leben. <br />
Das was im Endeffekt hilft, ob mit Therapie, Medikamenten oder ohne- ist Akzeptanz.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Katharina</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=960</link>
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<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:39:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>KAtharina</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Annie,</p>
<p>hast Du den Grauen Star nach der Netzhaut-OP entwickelt? Mein Arzt hat deshalb bei der OP gleich die Linse mit ausgetauscht. Ich hadere immer mal wieder mit der Entscheidung, weil die künstliche Linse ja gar nicht mehr akkomodieren kann. Aber vielleicht war es dann ja doch eine gute Entscheidung?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=956</link>
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<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 07:53:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>LarissaT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Talia, aber auch liebe Annie und Peter,</p>
<p>vielen Dank, dass Ihr Eure Erfahrungen mit mir geteilt habt! Ich hoffe auch sehr auf die Nachstar-OP. Wenn ich eine Lochblende benutze, kann ich tatsächlich schon ziemlich gut lesen, deshalb denke ich, dass Pupille und Nachstar das Lesen unmöglich machen. Ich habe jetzt einen Termin bei einem Heilpraktiker mit Schwerpunkt Psychotherapie. Das ging recht schnell, aber ich muss die Stunde natürlich selbst bezahlen. Ich denke aber, es ist wichtig, jetzt schnell Hilfe zu bekommen. Dann kann man weitersehen. Ich möchte auch den Augenarzt in der Klinik fragen, ob er mich nicht im Haus an einen Psychiater/Neurologen verweisen kann, um mich wegen Medikamenten beraten zu lassen. <br />
Zum Glück unterstützt mich meine Familie sehr. Gestern bin ich das erste Mal wieder mein Pferde geritten. Das war sehr schön, weil ich das Auge einfach mal ausblenden konnte und gemerkt habe, dass ich auch mit einem Auge zurecht komme. Leider wird mir gerade bei der Arbeit am Bildschirm das Problem wieder sehr bewusst und als Selbstständige muss ich hier leider funktionieren. Aber jedes Erfolgserlebnis hilft ein bisschen!</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 07:52:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>LarissaT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Larissa, </p>
<p>ich glaube Vielen geht es ähnlich und ich kann deine Gefühle komplett nachvollziehen.<br />
Ich schätze und hoffe dass sich dein Visus noch einpendeln und verbessern wird.<br />
Eine begleitende Psychotherapie wäre natürlich sehr sinnvoll. Allerdings muss ich sagen, dass die Suche nach eine Therapieplatz nicht immer einfach ist (ich habe selbst damit zu kämpfen). <br />
Zur Not kannst du dich an die 116117 wenden, um einen Therapeuten zugewiesen zu bekommen.<br />
Vielleicht wäre auch eine Kur was für dich.</p>
<p>Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=953</link>
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<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 21:30:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Talia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Larissa,</p>
<p>ich verstehe dich sehr gut. Ich glaube, vielen hier geht es so, dass sie an einem bestimmten Punkt auch psychisch zu kämpfen haben. Die Sehkraft ist einfach etwas sehr Wichtiges und es beeinflusst vieles im Leben, wenn sie beeinträchtigt ist oder sogar ihr kompletter Verlust droht.</p>
<p>Bei mir ist die ganze Netzhaut-Odyssee schon über ein Jahr her, aber Grauer Star und Nachstar haben mich noch länger beschäftigt und ich war durch den Grauen Star eine Weile auf dem betroffenen Auge komplett blind. Das hat fast mehr an der Psyche gerüttelt als die ganzen Netzhautoperationen.</p>
<p>Eines kann ich dir aber versprechen: Wenn der Nachstar gelasert ist (was ganz schnell, unkompliziert und schmerzfrei geht), wirst du eine deutliche Verbesserung bemerken! Bei mir hat sich die Sehkraft sofort von 5% auf 60% verbessert, und jetzt, drei Wochen später, habe ich tatsächlich wieder 100%, allerdings mit Löchern und Verzerrungen.</p>
<p>Auch das Problem mit der Pupille kenne ich gut. Meine Pupille im operierten Auge funktioniert immer noch nicht wie sie sollte und ich habe das Gefühl, dass es nach jeder Operation länger dauert, bis sie überhaupt wieder reagiert. Aber es wird tatsächlich mit der Zeit besser. Du brauchst jedoch viel Geduld. 5 Wochen sind noch keine sehr lange Zeit ... </p>
<p>Ich war damals nach den Operationen monatelang mit Sonnenbrille unterwegs - wenn&#039;s sein musste, auch in Innenräumen - und hatte zu Hause oft die Vorhänge zugezogen und das Licht gedimmt. Dass du dich geblendet fühlst und kaum lesen kannst, kann auch am Heilungsprozess der Netzhaut liegen. Ich glaube, ich konnte erst sechs oder sieben Monate nach der letzten Netzhaut-OP wieder einen Bildschirm benutzen, ohne mich geblendet zu fühlen, und Detailarbeiten wie Stricken oder Nähen gehen erst seit kurzem wieder.</p>
<p>Was ich vor allem sagen will: Du brauchst (leider) sehr viel Geduld, denn es wird noch eine ganze Weile dauern, aber es kann an deinem Auge noch deutliche Verbesserungen geben. Noch ein Jahr später werden deutliche Verbesserungen in der Sehkraft beobachtet. Gib also nicht auf.</p>
<p>Einen Therapieplatz zu suchen und dir auch medikamentös Hilfe zu besorgen, ist aber sicher eine gute Idee. Ich mache das gerade auch.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=948</link>
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<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 20:59:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>annie_k</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Larissa,</p>
<p>sagen wir mal so, ich kann mit dem operierten Auge lesen, es ist aber anstrengend, weil alles leicht verzerrt ist und ich bedingt durch die Netzhautablösung mit Makulabeteiligung nur eine Sehkraft von etwa 30-40% habe. Erst mit dem gesunden Auge zusammen funktioniert das Lesen gut. </p>
<p>Meine Pupille ist zwar starr, aber, so scheint es mir, längst nicht so ausgeprägt wie bei dir. Ich bin also nicht lichtempfindlich oder ähnliches. Es macht sich bisher rein kosmetisch bemerkbar oder beim Tropfen in der Klinik. </p>
<p>Bist du noch für Nachkontrollen in deiner Augenklinik? Ich würde das Thema dort unbedingt ansprechen. Operieren kann man da soweit ich weiß nichts. </p>
<p>Sobald wirklich alles verheilt ist, kann ich auch einen Besuch beim Optiker sehr empfehlen. Ich war vorher nicht auf eine Brille angewiesen, habe aber nach Austausch der Linse wegen des Grauen Stars eine Brille mit einem Gleitsichtglas für das operierte Auge bekommen, was mir den Alltag sehr erleichtert.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=942</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 19:27:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernadette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Larissa,<br />
ich dachte grade ich lese meinen eigenen Beitrag. Mir geht es ganz genauso. OP war im Dezember, auch starre Pupille und jetzt Nachstar. Ich bin mit den Nerven durch und weiß auch nicht mehr weiter. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Hausarzt, da werde ich einen Reha Antrag vorbereiten. Ich möchte eine psychosomatische Reha beantragen. Bei kommt noch dazu, dass ich ziemlich genau vor einem Jahr eine riesige Zyste an der Schilddrüse hatte. Als die NHA kam war ich grade mit den folgen der OP fertig geworden, Stimmbänder waren beschädigt und die Narbe war problematisch. Ich kann dir nur die Daumen drücken! Du bist nicht allein!!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=941</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 19:15:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>DerPeter2411</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bernadette, danke, dass Du das mit mir teilst! Kannst Du denn mit der großen Pupille lesen? Bei mir ist das unmöglich. Der Nachstar wird noch gelasert, aber erst in zwei Monaten. Liebe Grüße, Larissa</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=940</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:46:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>LarissaT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Larissa.</p>
<p>Könntest Du Dir vorstellen, eine Kur mit den Kindern in Anspruch zu nehmen?<br />
(vorausgesetzt ist natürlich ein bestimmtes Alter der Kinder)</p>
<p>LG Landei</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=939</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:30:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Landgrafschaft</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Larissa,</p>
<p>ich habe seit meiner PPV vor 3 Jahren auch eine starre Pupille. Die liebe Katharina hat mir das ganze hier im Forum auch auf Nachfrage noch einmal ausführlich erklärt. Dafür noch einmal ein großes Dankeschön, Katharina! Demnach ist die starre Pupille oft die Folge der örtlichen Betäubung hinter dem Auge, die während einer Netzhaut-OP gesetzt wird. Wenn du hier im Forum mal &quot;Ptosis und starre Pupille&quot; suchst, findest du den Beitrag.</p>
<p>Die starre Pupille kann dauerhaft bleiben, muss sie aber nicht. Es sind erst 5 Monate vergangen, hab Geduld. Endgültige Resultate zeigen sich oft erst nach Monaten. Sollte sie auf Dauer groß bleiben und dich stark beeinträchtigen, so wie es ja momentan der Fall zu sein scheint, gibt es Tropfen, die die Pupille verengen. Diese sind aber aufgrund der Nebenwirkungen mit Vorsicht zu genießen. Hier würde ich den behandelnden Augenarzt in der Augenklinik befragen. </p>
<p>Was mich aber verwundert, ist die Aussage deines Augenarztes du seist austherapiert. Gerade in Hinsicht auf den Nachstar gibt es doch die Möglichkeit, diesen lasern zu lassen und einen besseren Visus zu erzielen. </p>
<p><br />
Viele Grüße,<br />
Bernadette</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=937</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 17:40:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernadette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Zuspruch!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=936</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 12:01:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>LarissaT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Leider nein. Ich habe drei Kinder und bin selbstständig.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=935</link>
<guid>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=935</guid>
<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 12:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>LarissaT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Larissa.</p>
<p>Hast Du die Möglichkeit, Dein Umfeld für eine Zeitlang zu verlassen?</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Landei</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=934</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 11:51:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Landgrafschaft</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Larissa,<br />
gib nicht auf und verliere nicht den Mut.<br />
Ich hatte 2005 nach einer GrauenStarOP beidseits am rechten Auge 4 NHA. <br />
Am Anfang dachte ich auch, warum nicht einfach das Auge aufgeben. Dann hätte ich endlich Ruhe. <br />
Heute 20 Jahre später bin ich doch froh, dass ich das Auge noch habe.<br />
Am Anfang konnte ich nur Handbewegung warnehmen und jetzt bin ich an guten Tagen bei 30% Sehleistung.<br />
Mein linkes Auge hat auch schon immer zwischen 50% und 70%. Ich war eine Frühgeburt und stark kurzsichtig. <br />
Ich kann Dir sagen, es wird besser. <br />
Vielleicht ist Deine Pupillen auch noch größer von den Augentropfen. Die Tropfen gegen Entzündungen halten die Pupille offen. Meine wird heute kaum noch groß auch nicht beim Weittropfen.</p>
<p>Das Gehirn gewöhnt sich auch nach und nach. Meins kann das rechte Auge ganz gut ausblenden. <br />
Ich habe auch einen Gesichtsfeldausfall auf der rechten Seite. Manchmal denke ich nicht daran und erschrecke, wenn ich mich nach rechts umdrehe und da was ist.</p>
<p>Ich wünsche Dir Geduld und weiterhin alles Gute.</p>
<p>LG Tanja</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=933</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 11:50:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>tanjam</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Depression nach Netzhaut-OP</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen! Ich bin leider nach meiner zweifacher Netzhaut-Op vor 5 Wochen in eine richtige Depression abgerutscht. Zum einen war es sehr schlimm für mich, als ich gemerkt habe, dass die zweite OP einen irreparablen Gesichtsfeldverlust in der Peripherie zurückgelassen hat, der neben der Schläfe sehr dicht ans Auge heranreicht. Der eigentliche Zusammenbruch kam dann am letzten Montag, ausgerechnet als der Arzt mir verkündet hat, dass das Rückfallrisiko nun extrem gesunken ist und ich wieder alles machen darf (inklusive reiten). Das Kontrollintervall wurde auch verlängert. Das Problem: Im Alltag funktioniert mein Auge überhaupt. Das liegt vermutlich vor allem an meiner großen, starren Pupille und dem Nachstar, denn mit einer selbst gebastelten Lochblende kann ich recht scharf sehen und könnte damit auch lesen. Aber so sehe ich weder in der Nähe noch in der Ferne scharf, alles ist verschmiert, grau und irgendwie verzogen. Weil ein großer Astigmatismus gemessen wurde, hatte ich die Hoffnung, dass mir ein Optiker helfen kann, aber die Verbesserung war bescheiden.<br />
Mich belastet, dass ich für die Ärzte offensichtlich vorerst austherapiert bin, aber im Alltag keinerlei Verbesserung spüre. Mir geht es extrem schlecht, bis hin zum Gedanken, so nicht leben zu können/wollen. Nach den OPs war ich voller Energie und habe ganz viele Aktivitäten wieder aufgenommen, an denen ich nun alles Interesse verloren habe, weil mir alles aussichtslos scheint. Ich kümmere mich um einen Therapieplatz und möchte auch versuchen, Antidepressiva zu bekommen, aber das dauert natürlich alles.<br />
Geht es hier Jemand ähnlich? Hat hier Jemand seine weite Pupille später in den Griff bekommen (OP oder spezielle Kontaktlinsen)? Ich fühle mich schrecklich undankbar, weil immerhin der Arzt mein Augenlicht gerettet hat, aber manchmal habe ich sogar den Eindruck, mit einem Auge würde ich besser sehen. Dabei möchte ich diesen Gedanken gar nicht erst denken.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=932</link>
<guid>https://forum.netzhaut-selbsthilfe.de/index.php?id=932</guid>
<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:38:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>LarissaT</dc:creator>
</item>
</channel>
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