Makulaforamen - Veränderungen 3 Jahre nach OP normal?

Gaby2016, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 13:27 (vor 11 Tagen)

Liebe "Mitbetroffenen",
bei mir stellt sich ca.3 Jahre nach einer erfolgreichen OP eines Makulaforamens (anschließend LinsenOP)eine Veränderung ein, die mir mein Augenarzt nicht erklären kann. Salopp gesprochen ist das "Loch" nach wie vor zu (lt. Augenarzt das Wichtigste), die verbliebene "Delle" verzieht sich jedoch seit ca 4 Monaten einseitig nach rechts. Dadurch ist anscheinend mein räumliches Sehen (war fast vollständig zurück) wieder schlechter. Hat jemand auch solange nach der OP (neue) Veränderungen?
Ich frage mich nämlich, ob dies harmlos ist (Loch ist ja gut zu :-) )oder ob, es der Anfang eine "neuen Loches" ist.
Vielen Dank für mögliche Ratschläge.

Makulaforamen - Veränderungen 3 Jahre nach OP normal?

Oja @, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 20:50 (vor 10 Tagen) @ Gaby2016

Hallo Gaby,


hatte auch ein Makulaforamen welches erfolgreich "verschlossen" wurde.
Ist erst 10 Monate her.

Ich würde da an Deiner Stelle zügig zu einem anderen Arzt (klinik),der das ganze erklären KANN.

Mein Operateur sagte, bei der kleinsten Auffälligkeit sofort kommen.

Da würde ich nicht noch lange warten.....

Liebe Grüße und alles Gute

Makulaforamen - Veränderungen 3 Jahre nach OP normal?

Gaby2016, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 12:57 (vor 10 Tagen) @ Oja

Vielen Dank für Deine Einschätzung, ich "ticke" auch in diese Richtung. Der A-Arzt ist zwar sehr modern, gleiche oder modernere Geräte als in der Klinik und operiert auch selbst, aber eine zweite Meinung wird wohl das Richtige sein. Ich mache am WE noch einmal ein Amslergitter und "Magische Bilder" bzgl. räumliches Sehen, wenn sich da nichts verbessert oder sogar weiter verschlechterst, stehe ich in der OP-Klinik auf der Matte :-)
Irgendwie gefällt mir das Ganze so jetzt nicht, weil es eben schon einmal besser war.

Ich drücke dir die Daumen, dass du nicht mein Auf und Ab erleben wirst...

Makulaforamen - Veränderungen 3 Jahre nach OP normal?

Oja @, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 13:25 (vor 10 Tagen) @ Gaby2016

Liebe Gaby,

ich habe schon einige Auf und Ab's hinter mir.

Vor 10 Jahren war ich auch bei einem AA in Behandlung den ich als kompetent und modern empfand und auch er operiert.
Der übersah wohl eine Schichtablösung der Netzhaut, Ich hatte kein gutes Gefühl mehr bei ihm, wechselte und ich kam sofort als Notfall in die Klinik und bekam eine Plombe gesetzt. Der Oberarzt sagte, diese Schichtablösung hätte man sehen müssen, die käme nicht von heute auf morgen.
Soviel zu modernen, operierenden AA.

Meine Diagnose vor knapp 1 Jahr war eigentlich Gliose, ich wusste, OP kommt iwann.
Im August letzten Jahres bemerkte ich dann verzerrte Gesichter. Wartete aber bis November (Uniklinik Termin).
Weil ich eben dachte, Naja, die Gliose schreitet fort.
Fataler Fehler meinerseits - es hatte sich ein Makulaforamen Stufe 2 gebildet.
Wäre ich sofort im August gegangen, hätte die OP sofort statt gefunden und das Endergebnis wäre sicher besser geworden.

Deswegen würde ich alles was mit dem Auge zu tun hat schnellst möglich abklären.
Besonders, weil Du ja die Veränderung beim sehen bemerkst.
Lieber einmal zuviel beim AA als zu spät!

Falls Du Oct Aufnahmen hast, wäre auch eine Meinung des "AUGENRAT" eine Möglichkeit.

Drücke Dir die Daumen

Makulaforamen - Veränderungen 3 Jahre nach OP normal?

Gaby2016, Montag, 14. Oktober 2019, 13:59 (vor 6 Tagen) @ Oja

Hallo,
ich habe mir jetzt "auf die Schnelle" die ärztliche Zweitmeinung eingeholt, danke für den Tipp.

Es ist wohl sehr häufig, dass es über Monate bis Jahre nach der OP zu einem Umbau und Neustrukturierung der Netzhaut im Bereich der Makula kommt. Dadurch verzieht sich bei mir wohl die "Delle", ein neues Loch ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Natürlich werde ich weiter selbst und durch den Augenarzt kontrollieren (lassen). Meine Schwierigkeit ist nur bei der Kontrolle mit Amsler, dass ich schon vor vielen Jahren durch Netzhautblutungen und dieses OPs Ausfälle im Gesichtsfeld habe. Nach der Makula OP war aber das Amslergitter ziemlich "dunkelgrau", so dass Gesichtsfeldausfälle im großen "Grau in Grau'" wohl auch etwas untergegangen sind. Die -0,25 diopt. lasse ich in nächster Zeit beim Optiker nachprüfen und einfach ein neues Glas machen, wenn dieser auch nur die -0,25 mehr herausbringt. Wenn es weiter schlechter/stärker schlechter wird, werde ich die Augenklinik bemühen.

Wer etwas mit den Augen hat, wird wohl immer mehrere Päckchen zu tragen haben, aber besser mehrere ständige Päckchen in der heutigen Zeit, als nichts mehr Sehen in der "guten alten Zeit".
Meine besten Wünsche Gaby

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