Hilfe! Das Bild ruckelt urplötzlich

Lavazza84, Sonntag, 30. Mai 2021, 13:06 (vor 25 Tagen)
bearbeitet von Lavazza84, Sonntag, 30. Mai 2021, 13:11

Ihr Lieben,

ich brauche dringend euren Rat. Ich sitze gerade draußen und habe auf dem RA bereits 2x bemerkt, dass z. B. der links von mir stehende Kinderstuhl anfängt zu zittern bzw. zu ruckeln. Auch als ich auf die Tischdecke schaute (beide Male Blick nach unten) schien es so als ob oberhalb plötzlich das anfing zu wackeln/zittern/ruckeln.

Ich habe gerade total Panik und wenn das nochmal kommt fahre ich heute noch in die Notaufnahme.

Am LA hatte ich mal eine Zeitlang einen Strudel beim nach unten sehen, das kam lange nicht mehr vor.

Letzte Untersuchung war vor 2 Wochen. Unauffällig, aber eben dünne nh, nichts Behandlungsbedürftiges. sonst wie ihr ja wisst, auf beiden Augen gelasert. OCT und OCT Papille und Gesichtsfeldmessung normal.
Vielleicht zieht der GK? Habe am RA wieder neue trübungen seit paar Wochen (durchsichtige Würmer).

Panische Grüße

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Lavazza84, Sonntag, 30. Mai 2021, 14:41 (vor 25 Tagen) @ Lavazza84

Ich muss nochmal eine Beobachtung melden. Ich stand gerade ander Hauswand und es hat sich ein Schatten darüber gelegt und fing wie wild an zu flattern. Dann wars nach ein paar Sekunden weg.

Was in Gottes Namen ist das?

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KAtharina ⌂ @, Camburg/Thüringen, Sonntag, 30. Mai 2021, 14:47 (vor 25 Tagen) @ Lavazza84

Ich habe keine Ahnung, Schatten hört sich für mich nicht gut an.
Ich würde das heute noch kontrollieren lassen.
Drück dir die Däumchen!

--
Liebe Grüße
KAtharina

Warte nicht, bis der Regen vorüber ist. Lerne, im Regen zu tanzen!

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Vanessa, Sonntag, 30. Mai 2021, 23:22 (vor 25 Tagen) @ Lavazza84

Hallo,

ich hätte das auch heute noch kontrollieren lassen. Zumal du schreibst, deine Netzhaut wäre dünn.

Ich drücke dir auch die Daumen, dass nichts ernsthaftes dahinter steckt!

LG
Vanessa

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Lavazza84, Montag, 31. Mai 2021, 22:07 (vor 24 Tagen) @ Lavazza84
bearbeitet von Lavazza84, Montag, 31. Mai 2021, 22:11

Hallo ihr beiden,

ich war gestern in der Bochumer Notfallpraxis (an der Uniklinik, aber es ist eine eigenständige Praxis).

Wieder einmal ohne Befund, AÄ vermutet, dass es der GK sein könnte oder eine Trübung oder aber es kommt von den Lasernarben. Ich habe hier auch erfahren, dass die Dortmunder wohl doppelschichtig umstellt haben und auch mittelperipher, ich merke manchmal, wenn ich nach oben gucke, dass es unten aufleuchtet. Vielleicht nehme ich deshalb diese Phänomene war. Ihrer Meinung nach sollte ich heute zu meinem Haus AA gehen und nicht lesen und nicht schwer heben. Tja, per SMS informiert, jedoch keine Rückmeldung :-( Denke aber nicht, dass er was anderes sieht, am Ende sagen alle irgendwie das Gleiche. Ich bins auch leid ständig Tropfen zu nehmen, reingucken zu lassen, zu bangen mit nem Blutdruck von 180 und nem Puls von gefühlt 170 auf dem Stuhl zu sitzen. Seit der Sache bin ich nicht mehr entspannt, v.a. sämtliche Trübungen traten NACH dem Lasern auf!!!! Ob da was kaputt geschossen wurde oder die konservierungsmittelhaltigen Augentropfen Schuld sind??!!

Wobei das ruckelnde Bild und der Schatten sehr gruselig waren, sind aber heute bzw. seit ich gestern nachmittag in der Praxis war, nicht mehr aufgetreten.

Vor etlichen Wochen hatte ich mal einen Schleier, der sich über das RA beim Lesen gelegt hat (das kam 2x vor). Vielleicht ist es wirklich eine GK-Angelegenheit???? Mich nervt das Ganze sooo sehr und zieht mich wieder runter. Kaum "gewöhne" ich mich an den stabil labilen Zustand mit den massiven Trübungen (naja gewöhnen mal mehr mal weniger, sagen wir mal so)... kommt wieder was Neues. Vor 2 Wochen war ich schon mal in der Notaufnahme wg. 48 Std. Dauerdruck im LA, dann Erbrechen und Kopfschmerzen. Aber auch hier wieder: alles o. B.

Naja zumindest ist der Augendruck seitdem weg. Komplett. Vielleicht musste es im wahrsten Sinne des Wortes raus.

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Black @, Kreis Groß-Gerau, Dienstag, 01. Juni 2021, 07:18 (vor 23 Tagen) @ Lavazza84

Mein erster Gedanke gestern beim Lesen deines Beitrags war "Migräneaura".

Offensichtlich lag ich damit nicht so ganz falsch.

Gruß, Black

--
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Lavazza84, Dienstag, 01. Juni 2021, 08:42 (vor 23 Tagen) @ Black

Moin!
Aber müsste ich nicht dann auch zick zack Linien sehen? Der Druck war ja links immer mal wieder, der Höhepunkt mit den 48 std am Stück vor ca. 2 Wochen.
Und diese Sichtphänomene vorgestern waren nur am rechten Auge.
Migräne hatte ich früher nie, was ja nicht heißt, dass sich so etwas nicht doch noch einstellen kann.
Ganz seltsam.

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KAtharina ⌂ @, Camburg/Thüringen, Dienstag, 01. Juni 2021, 08:44 (vor 23 Tagen) @ Lavazza84

Ich hatte nur 2 x Augenmigräne und das war beide Male mit krassen Erscheinungen in Form von Zickzack- Linien.
Bin beim ersten Mal voll Panik zum
Notdienst.

--
Liebe Grüße
KAtharina

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Nika, Dienstag, 01. Juni 2021, 11:12 (vor 23 Tagen) @ KAtharina

Bei mir ruckelt oder wandert häufiger mal das Sichtbild meines rechten Auges. Mein Augenarzt sagte, es könnte an einer Ermüdung der Augenmuskeln liegen. Ist das betroffene Auge dein schlechteres Auge? Bei mir ist es so. Das Sehzentrum scheint sich da manchmal nicht entscheiden zu können, ob es die Informationen des schlechteren Auges aufnehmen will oder nicht. Ich habe das auch schon bei stärker schielenden Kindern gesehen.

Schatten und Verschwimmen des Bildes habe ich dann auch manchmal, darum kommt es mir wie ein Phänomen von Sehanstrengung vor. Könnte das passen?

Liebe Grüße und Alles Gute!
Nika

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Lavazza84, Freitag, 04. Juni 2021, 09:14 (vor 20 Tagen) @ Nika

HI Nika,

Sehanstrengung habe ich im Moment nicht so stark, da ich mich noch in Elternzeit befinde. Also kein mind. 7,8 Std. Bürotätigkeit am PC.

Glaube eher, dass das der GK ist. Solche Phänomene hatte ich alle vor der Laserung/Tropfen nicht. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn die Löcher nie aufgefallen wären. Die NH ist auch in der Lage sich selbst zu verschweißen, aber ob sie das immer schafft, ist fraglich - andererseits.

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Black @, Kreis Groß-Gerau, Dienstag, 01. Juni 2021, 13:07 (vor 23 Tagen) @ Lavazza84

Ja, alles kann ganz seltsam sein sein, wenn man nur lang genug drüber nachdenkt. Wenn ich mir über jedes Phänomen meiner Augen gleichviele Gedanken machen würde, hätte ich wohl einen Stuhl mit eigenen Namen im Wartezimmer stehen. Womit ich die Besorgnis weder herabspielen noch zu verstehen geben will, dass sich das alles nur in deiner Fantasie abspielt. Ich weiß, was es bedeutet, nicht verstanden zu werden - oft genug renn ich im Arztgespräch gegen eine Mauer der Ignoranz, weil man sich auf das verlässt, was ein Gerät zu sehen "gedenkt", nicht aber, was der Patient sieht. Es ist schwierig, da eine rote Linie zu finden, auch für den Arzt, an der man sich einigermaßen diagnostisch sicher bewegen kann.


Der Körper verändert sich, auch die Augen. Gewebe altert, verliert an Elastizität, jahrelanger Stress kann ab einem gewissen Alter beispielsweise somatisieren. Bei mir hat das mit der Migräne auch erst in den Wechseljahren begonnen, vorher hatte ich eher Sapnnungskopfschmerz (der jetzt noch als Topping obendrauf kommt). Ich sehe mittlerweile jeden Tag anders, und das meine ich so, wie ich es sage. Das war auch nicht immer so. Lange Zeit hatte ich trotz meiner ganzen Maläsen außerhalb der akuten CNV-Phasen einen recht stabilen Visus gehabt.

Für manches gibts Erklärungen, für manches nicht. Da hilft nur Vertrauen und Akzeptanz.

Gruß, Black

--
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Doreen1974, Dienstag, 01. Juni 2021, 18:19 (vor 23 Tagen) @ Black

oft genug renn ich im Arztgespräch gegen eine Mauer der Ignoranz, weil man sich auf das verlässt, was ein Gerät zu sehen "gedenkt", nicht aber, was der Patient sieht.

Das geht mir auch so. Ich fühle mich auch so.
Man wird routinemäßig abgefertigt.

Es ist wenig Zeit, schade, vielleicht würde es der Forschung nutzen, so wie zu Beginn der Medizin, viel durch Anamnese und Befragen rauszufinden.

Liebe Lavazza,
ich habe es jetzt erst gelesen, bin auch sehr glücklich für Dich, dass es erst mal nichts zu sein scheint.
Ich kann aber verstehen, wie müde Du bist.
Vor allem fragt man sich jedesmal, soll ich jetzt noch gucken lassen.
Und was ist, wenn ich nicht gehe, und es war nun doch die Katastrophe da, die ich dann nicht verhindert habe?

Eine Augenmigräne hatte ich auch einmal, nach der OP.
Eine graue Zickzacklinie quer rüber, wie ein Riss.
Eine halbrund außen und Strudel und Feuerrädchen.
Dazu Farben Grün, Rot, Blau.
Für mich hätte das auch der Vorbote einer Ablösung sein können.
Kopfschmerzen hatte ich nicht.
Ich wünsche Euch allen, alles Gute.

Lasst uns einander so gut helfen wie es geht.

Schöne Grüße
Doreen

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michaelb, Dienstag, 01. Juni 2021, 19:23 (vor 23 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza,

Diese besagten Erscheinungen kenne ich und habe diese seit einem halbenJahr immer mal wieder. Meine Theorie ist Folgende: Ein sich ablösender Glaskörper verursacht meiner Auffassung nach auch eine andere Lichtbrechung. Jedes Mal, wenn der Lichtstrahl von einem Körper in einen anderen (Glaskörper nach Kammerwasser oder umgekehrt) tritt, wird Licht gebrochen. Wenn der Glaskörper in Bewegung ist, verstärkt sich dieses Phänomen und wird als Zittern oder Lichtblitz wahrgenommen.

Da Du wie eine Kaffeefirma kann es aber auch sein, dass Du einfach zu viel Kaffee intus hast;).

MfG
Michael

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Lavazza84, Freitag, 04. Juni 2021, 09:15 (vor 20 Tagen) @ michaelb

Hallo Michael,

wann waren deine Eingriffe am Auge?

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michaelb, Freitag, 04. Juni 2021, 10:48 (vor 20 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza,
meine erste OP an diesem Auge war im Säuglingsalter. Kurz vor der Einschulung wurde der Nachstar gelästert. Mit 29 bekam ich die erste Trübungen im Glaskörper. Ein paar Jahre später setzte die Makuladegeneration ein und wurde gespritzt, letztmals 2017.Vor etwa einem halben Jahr setzte die Glaskörperabhebung ein.
Grüße
Michael

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Lavazza84, Freitag, 04. Juni 2021, 09:12 (vor 20 Tagen) @ Lavazza84

Hallo ihr Lieben,

habt vielen Dank für eure Antworten!

Das Phänomen ist bis dato nicht mehr bei mir aufgetreten, aber ich komme von dem Gedanken nicht weg, dass diese GK-Veränderungen/Destruktionen durch die ganzen Eingriffe (Laser) und ständige Tropferei (z. T. sicher mit Konservierungsmitteln, wovon ich zu den damaligen Zeitpunkten nichts wusste), entstanden sind.

Wie war das bei euch, wann traten die Trübungen/GK-Phänomene auf, war das NACH Eingriffen/Tropfen oder schon davor?

Im Grunde ist das doch Körperverletzung Patienten mit so nem Zeug (Benzalkoniumchlorid) zu tropfen, es gibt hinreichende Untersuchungen und Studien, dass Augen, die vorher glasklar waren, hinterher zugetrübt waren:

https://kups.ub.uni-koeln.de/6140/2/HH-PAG_Mai_2013.pdf

Und immer wieder wird die GK-Veränderung der "natürlichen Degeneration" zugeschrieben.

Wenn ich daran denke, dass selbst Frühchen täglich mit solchen Tropfen getropft werden, wird mir richtig schlecht :-( Damit ist dann der Grundstein für diese starken Beeinträchtigungen gelegt.

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Doreen1974, Samstag, 05. Juni 2021, 15:18 (vor 19 Tagen) @ Lavazza84

Hallo Lavazza,
ich habe die Zunahme der Trübungen nach den Tropfen.
Aber auch nach!Katarakt-OP. Es kommt alles in Bewegung im Auge. Auch der GK.

Zu den Tropfen. Ich bin in der Zeit September-bis Januar innerhalb von 3 Monaten ungefähr 20 Mal getropft worden. Immer mit Konservierungsmitteln.

Leider auch beide Augen. Habe ich aus Unwissenheit nicht verweigert, das jeweils andere Auge immer mitmachen zu lassen.
Danach traten die Nebel auf. Einen Floater hatte ich links schon vorher.
Ich persönlich vermute, dass es einen Zusammenhang mit einem Akne-Mittel gibt.

Darin ist Benzoylperoxyd. Ein Bleichmittel. Ich habe es immer mal wieder für einige Wochen benutzt.
Eher für junge Leute, mich hat es wohl getroffen.

Die Kleidung wurde auch gelblich, danach der Katarakt, die Linse wurde trüb und die Trübungen in der Flüssigkeit im Glaskörper.
Geraucht habe ich nie, auch kein Kortison.Kein Diabetis.

Nach den Tropfen nun noch mehr, leider.

LG, Doreen

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Doreen1974, Samstag, 05. Juni 2021, 15:20 (vor 19 Tagen) @ Doreen1974

Lieber Michael,
darf ich mal fragen, hast Du seit Geburt dann eine künstliche Linse beidseits? Kommst Du damit denn zurecht?
Ich leide sehr unter meiner Linse.

Die Linsenränder spiegeln sehr, es flimmert und flackert.
Was für eine Linse hast Du denn?

Lieben Gruß
Doreen

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Lavazza84, Samstag, 05. Juni 2021, 18:20 (vor 19 Tagen) @ Doreen1974

Hallo Doreen,

du schreibst, du hattest den Floater vor den Tropfen. Gab es da schon Probleme mit dem auge oder tauchte er unerwartet auf? Ist er noch da und welche Form hat das Teil? Meiner ist so, dass ich ihn selbst bei geschlossenem Auge in Dämmerlicht wahrnehme.

Es ist doch absolute Körperverletzung, dass uns das Zeug im Auge rumschwimmt. Diese Nebelschwaden habe ich auch, besonders nervig bei Streulicht.
Meine mit Kontaktlinsen ist es leicht besser, aber immer störend. Nach inzw 7 Monaten nicht besser, sondern schlechter geworden.

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Doreen1974, Sonntag, 06. Juni 2021, 20:07 (vor 18 Tagen) @ Lavazza84
bearbeitet von Doreen1974, Sonntag, 06. Juni 2021, 20:12

Hallo Lavazza,

ja, Floater war vorher da.
Meine Reihenfolge war wie folgt, vermutlich.

Innerhalb von drei Jahren immer mal wieder Akne-Gel mit Benzoylperoxyd (Bleichmittel)
Dann nach drei Jahren mit 44 Jahren ziemlich starker Katarakt beidseits.

Leider habe ich das da noch lange nicht mit dem chemischen Mittel in Verbindung gebracht und kann es auch nicht beweisen.
Eine Weißfleckenkrankheit habe ich auch entwickelt, in dieser Zeit.
Weiße, bleiche Flecken auf der Haut, die weiter zunehmen.
Augenarzt hat nachgefragt, ob ich Kortison nehme, oder Diabetis habe.

Nein, habe ich nicht.
Daher hat er gesagt, dann wird es sicher an den frühgeborenen Augen liegen.

Mit 45 ein großer Floater links, und noch weitere fest hängende.
Mit 46 Katarakt-OP beidseitig.

Nach 8 Wochen Loch in der NH mit massiver Blutung.
Vitrektomie links mit massiver Laserung bei OP, obwohl das Loch nur klein war.
Seitdem das ganze halbmondförmige Geblitze nasal. Immer.

Trübungen waren da aber VORHER weiter keine. Auge war nach der Linsen-OP glasklar.
Dann das ewige Getropfe mit den Weitstelltropfen und den Konservierungsmitteln.

Ca. 10 Wochen nach Katarakt-OP links und ca. 10 Wochen massiver Tropfung links nun massive gelbe Nebel und irgendwie rumfliegende Strukturen links.
Kann also von Katarakt-OP sein, weil alles in Bewegung kam und sich somit der GK schneller abgelöst hat.
Kann von den Tropfen kommen. Dafür spricht die jetzt nebelige Flüssigkeit im GK.

Kann auch eine Kombination sein, oder aber Alterserscheinung.
Ich habe also massiv Weitstell-Tropfen abbekommen, in sehr kurzer Zeit.

Es kann aber auch alles zusammen sein, wer weiß das schon.
Es wird wohl ein Rätsel bleiben und macht elendige Probleme, aber ich kann wenigstens noch sehen, auch, wenn das ganz und gar unschön ist.
Ich versuche das Beste draus zu machen.

Die Angst ist eigentlich am Schlimmsten.

Ich versuche es so gut es geht, zu ignorieren...aber es sitzt ja wie bei allen hier, mitten drin.

Trotzdem bin ich noch gut dran, auch wenn das Sehen anstrengend ist, und andere besser dran sind.
Es geht immer noch schlimmer...

Ich versuche, die Angst nicht gewinnen zu lassen.
Ich hätte ja nicht vermutet, dass ich nach der Katarakt-OP schlechter sehe, als vorher...

Lieber hätte ich den Katarakt zurück, aber das kann ich mir nicht aussuchen.

Und trotzdem denke ich an die, die es noch übler getroffen hat.

Einen lieben Gruß
Doreen

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KAtharina ⌂ @, Camburg/Thüringen, Sonntag, 06. Juni 2021, 20:10 (vor 18 Tagen) @ Doreen1974

Warst du vorher kurzsichtig?

--
Liebe Grüße
KAtharina

Warte nicht, bis der Regen vorüber ist. Lerne, im Regen zu tanzen!

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Doreen1974, Sonntag, 06. Juni 2021, 20:21 (vor 18 Tagen) @ KAtharina

Hallo Katharina,

ja, ich bin kurzsichtig. Natürlich. Daher werden da auch Alterserscheinungen mit reinspielen. Oder Ursache sein.

Es ist einfach nicht klar zu sagen, und da eigentlich auch müßig, jedenfalls für mich.
Nun ist es wie es ist.

Ich würde die Geschichte mit dem Aknemittel eigentlich gern bekannt geben, da ich helfen möchte, dass es andere nicht erwischt.

Ich vermute da einen starken Zusammenhang.
Die Kleidung am Hals wurde ausgeblichen, oder gelblich.
Aber ich habe nicht geschaltet, dass es einen Zusammenhang geben könnte.

Angewendet habe ich das Mittel über drei Jahre immer mal wieder auf der Stirn, das ist ziemlich nah an den Augen..., für ca. 2 Monate. Dann Pause. Dann wieder und so weiter.

War nicht gut, denke ich.

Wer weiß schon, was da los war.
Es ist für mich auf jeden Fall verdächtig.

Meine Kindern würde ich das nicht geben.
Aber ich bin ja "alt", vielleicht hat mein Körper das nicht mehr geschafft, abzubauen und sich mit einer Linseneintrübung bedankt.

Danke, für den Tipp mit dem Artelac-Night-Time-Gel, das hatte ich heute doch tatsächlich auch schon auf meinem Bestellzettel...:-)

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Lavazza84, Montag, 07. Juni 2021, 22:53 (vor 17 Tagen) @ Doreen1974

Hallo Doreen,

Innerhalb von drei Jahren immer mal wieder Akne-Gel mit Benzoylperoxyd (Bleichmittel)

Wo ich gerade "Peroxyd" lese, ich habe damit immer meine harten + weichen Kontaktlinsen über Nacht desinfiziert. Sie kamen in ein Behältnis, was die Lösung neutralisiert hat, deshalb mussten die Linsen mind. 6 Std. auch darin weichen. Das war dann für den direkten Einsatz im Auge bestimmt. Hast du das mal nachforschen lassen, ob Benzoylperoxyd tatsächlich den GK schädigen kann, wenn es nur über die Haut aufgetragen wird, ggfs. über ein Labor oder gar die Sache direkt dem Ministerium für Risikobewertung mitzuteilen? So müsste das eigentlich auch mit den konservierungsmittelhaltigen Augentropfen geschehen. Verstehe das nicht, obwohl es doch bekannt ist wird es trotzdem eingesetzt.


Mit 45 ein großer Floater links, und noch weitere fest hängende. <

Ging der große Floater weg? Ich habe in einem Bericht von black gelesen, dass sich ihre Floater und Wolken tatsächlich aufgelöst bzw. in die Peripherie verschoben haben.


Nach 8 Wochen Loch in der NH mit massiver Blutung.
Vitrektomie links mit massiver Laserung bei OP, obwohl das Loch nur klein war.
Seitdem das ganze halbmondförmige Geblitze nasal. Immer.

Bei mir am RA lt. 8 AA "mini Loch", dann wurde plötzlich doppelt umstellt von 12-3 Uhr.


Ca. 10 Wochen nach Katarakt-OP links und ca. 10 Wochen massiver Tropfung links nun massive gelbe Nebel und irgendwie rumfliegende Strukturen links.
Kann also von Katarakt-OP sein, weil alles in Bewegung kam und sich somit der GK schneller abgelöst hat.

Ich kenne einige Katarakt-OPler. Bei denen ist das alles super verlaufen, einer hatte vor der OP mal einen (!!!!) einzigen Punkt, der ihn sehr gestört hat, seit der OP ist er weg. Diese Leute brauchen auch keine Brille mehr (außer meine Mutter zum Autofahren). Trübungen haben sie nicht, nur meine Tante (vergleichbar mit meinen Trübungen/Verwehungen), aber die waren schon vor der Katarakt OP da

Kann von den Tropfen kommen. Dafür spricht die jetzt nebelige Flüssigkeit im GK.

So empfinde ich das auch bei mir


Kann auch eine Kombination sein, oder aber Alterserscheinung.

Schon seltsam, dass angebliche Alterserscheinungen kurz nach Eingriffen am Auge, sei es Tropfen, Lasern oder OP, auftreten.

Ich habe also massiv Weitstell-Tropfen abbekommen, in sehr kurzer Zeit.

das war bei mir auch so, ich wusste das nicht mit den Konservierungsmitteln und in meiner anfänglichen Panik bin ich alle paar Tage zu unterschiedlichen Ärzten gerannt. Einer davon hat mir sogar mal mind. 4 Tropfen ins Auge rein, dass die Pupille SCHNELL weit wird. Mein Innendruck war lt. Pustefix zu hoch, deshalb haben die nicht getropft und dann musste es plötzlich schnell gehen. Absolute Körperverletzung.


Es kann aber auch alles zusammen sein, wer weiß das schon.


Die Angst ist eigentlich am Schlimmsten.

Ich versuche es so gut es geht, zu ignorieren...aber es sitzt ja wie bei allen hier, mitten drin.

Bei mir ist das tagesformabhängig. Heute war es besonders schlimm. War bei einem Fahrradhändler, Halle oben schwarz, aber zig Lampen, die runter hingen. Bei jedem hin und her schauen Nebelschwaden, es war furchtbar. Ich saß am Abend heulend am Tisch :-(

Hilfe! Das Bild ruckelt urplötzlich IOL Katarakt Benzoyl

Doreen1974, Dienstag, 08. Juni 2021, 08:38 (vor 16 Tagen) @ Lavazza84
bearbeitet von Doreen1974, Dienstag, 08. Juni 2021, 08:43

Hallo Lavazza,

Peroxyd ist ein schon sehr altes Mittel, wohl gut erforscht, wird viel angewendet. Mach Dich da nicht verrückt.

Es geht für mich wohl eher um die Kombi mit Benzoyl.
Es gibt eine Website und ein Amt in Bonn wo man Nebenwirkungen melden kann, das werde ich wohl mal machen. Aber wie gesagt, es kann nicht bewiesen werden. Oft ist das ja eine Kombi aus Risikofaktoren und persönlichen Parametern, die unglücklich aufeinandertreffen.

Ich habe auch eine einzige Meldung gefunden, dass dann die Weißfleckenkrankheit Katarakt auslösen kann.

Von ärztlicher Seite besteht da kein Interesse. Zu selten. Oder noch nie gehört, sagen diese.

Zum Thema Katarakt, bei den älteren Leuten gibt es wenig Probleme. Der GK ist da schon abgelöst, liegt locker in der Augenhöhle. Die Collagene konnten sich langsam lösen, ohne in den GK zu gelangen.
Alles kein Problem.

Nur bei den jungen Pat. treten dann Probleme auf. Auch nicht bei jedem, ist ja immer unterschiedlich.
Es wird die Linse (dick) entfernt. Eine dünnere eingesetzt. Dadurch entsteht ein Massespalt, eine Volumendifferenz. Ein Teil fehlt.

Das ganze Gebilde ist also schwankungsanfälliger und viel beweglicher innerhalb des Auges.

Dadurch wird der GK mehr bewegt. Collagenablösungen oder eben NH-Probleme können dann folgen.
Sozusagen Folgen durch eine höhere Mobilität des GK durch eine jetzt in der Vorderkammer sitzende dünnere Linse.
Es wird eine dünnere verwendet, weil die dann aufgerollt werden und per Injetktorspritze eingesetzt werden kann. Dadurch sind die OP-Schnitte heute viel kleiner.

Daher gibt es bei den alten Pat. seltener Probleme und die jungen fallen nicht auf, denn es gibt ja wenige mit Katarakt in dem Alter. Nur die mit Diabetis oder Cortisongabe über lange Zeit.

Diese Infos habe ich aber nicht von ärztlicher Seite erhalten, das schreibe ich hier sehr deutlich.
Sie sind Ergebnisse meiner eigenen Forschungen.

Es gibt da einige Abhandlungen drüber.

Das Aknemittel habe ich nach Katarakt OP abgesetzt. Vorher wusste ich es nicht.

Die nebelige Flüssigkeit schreibe ich aber schon eher den Tropfen zu. Weil erst nach Gabe aufgetreten.
Wird auch nicht abgebaut, sondern verbleibt im Auge.

Aber trotzdem, ich bin noch froh, dass ich noch mit einem Auge schreiben kann, ich bin noch nicht blind.
Daher bin ich dankbar für jeden Tag, den ich mich noch selbst versorgen kann. Auch mit Floatern, die ich schon zwei Jahre habe, auch mit Nebel-Trübungen, die ich jetzt seit 4,5 Monaten habe.

Auch mit sehr bescheidenen IOL, wo eine gar nicht gut sitzt, und mit dem ganzen ollen Rest. Aber ich kann Dir noch schreiben, das ist schon noch toll. Ich bete, es bliebe zumindest so.

Ja, es gibt fiese Tage, versuchen wir das Beste daraus zu machen. Und die Angst auszublenden, wenigstens zeitweise.
Ich sehe noch den Himmel,auch wenn er voller dunkler Schwaden ist und es rechts immer blitzt.

Nur lange schreiben kann ich nicht mehr. Und das ist natürlich tragisch in einer Informationsgesellschaft.

Daran hängt der Job und den schaffe ich nicht mehr.
Ich hoffe noch immer auf Stabilisierung.

Alles Liebe
Doreen

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