Bogenförmiges Leuchten, Glaskörperabhebung?

Black @, Kreis Groß-Gerau, Mittwoch, 15. Mai 2019, 10:00 (vor 68 Tagen) @ fth68
bearbeitet von Black, Mittwoch, 15. Mai 2019, 10:11

Ein OCT erstellt einen Querschnitt der Netzhautschichten zur Erkennung von Flüssigkeitseinlagerungen, Defekten oder sonstigem. Die Adhäsion des GK an der Netzhaut wird nicht dargestellt und es gibt auch sonst keine maschinelle Messmethode hinsichtlich Status einer GK-Abhebung. Das kann lediglich ein erfahrener Augenarzt bei der normalen Spiegelung bzw. Fundus-Untersuchung feststellen. Ist der GK komplett abgehoben, haftet er nur noch im Bereich der Augenlinse (Kapselsack?) an und hat dadurch in etwa die Form eines schlaffen Sackes (so zumindest äußerte sich meine AA seinerzeit zu diesem Phänomen).

Meine GK-Abhebungen haben unterschiedlich lange gedauert. Exakten Zeitraum kann ich gar nicht mehr nennen, aber es waren mindestens 2-3 Jahre auf dem linken Auge, rechts hats vermutlich ähnlich lang gedauert, aber da habe ich es nicht so mitbekommen.

Leider sieht man gerade wieder an diesem Eingangsposting sehr gut, dass Internet Fluch und Segen sein kann... Viele falsche oder falsch verstandene Informationen schüren zusätzliche (unnötige) Ängste - die vermutlich eh schon vorher in anderer Ausprägung vorhanden waren und sich jetzt den Weg nach außen bahnen.

Statt Besuchsabos bei Augenärzten würde ich so manchem Foristen eher dringlich dazu raten, eine Verhaltenstherapie in Angriff zu nehmen. Und das ist absolut nicht böse oder ironisch gemeint, sondern wäre sicherlich wesentlich zielführender, als verzweifelt nach irgendwelchen Informationen zu suchen, die kein Mensch zuverlässig beantworten kann oder die dann noch mehr Ängste schüren... Dabei wäre primär das Erlernen des richtigen Umgangs mit der Situation bestimmt wesentlich hilfreicher für die Betroffenen.


Gruß, Black

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