Wandern bei Sehverschlechtung durch Makuladeg.

KAtharina ⌂, Camburg, (vor 8 Stunden, 34 Minuten) @ Pia

Liebe Pia,

das ist überhaupt kein Luxusproblem – gerade wenn Wandern für dich ein wichtiger Ausgleich ist.

Was du beschreibst, passt tatsächlich dazu, dass bei Netzhauterkrankungen die Anpassung an dunklere Lichtverhältnisse schwieriger wird. Im Wald kommt dann noch dazu, dass ständig zwischen hell und dunkel gewechselt wird und Kontraste schlechter erkennbar sind.

Ein ganz praktischer Gedanke vorweg, wenn du im dunklen Wald fast immer eine Sonnenbrille trägst, könnte das die Situation zusätzlich deutlich verschlechtern. Vielleicht wäre es sinnvoll, sie dort zumindest zeitweise abzunehmen oder eine deutlich hellere Tönung zu nutzen.
Ich schiebe je nach Bedarf die Sonnenbrille dann einfach hoch.

Eine Kantenfilterbrille kann manchen Betroffenen helfen – vor allem bei:

* Blendung
* Kontrastsehen
* wechselnden Lichtverhältnissen

Sie ersetzt aber die Funktion der Netzhautstäbchen leider nicht.

Vielleicht wäre eine Anpassung bei einem auf Low Vision spezialisierten Optiker sinnvoll. Manche testen dort unterschiedliche Filterfarben direkt unter realen Bedingungen.

Und noch etwas, Wanderstöcke sind bei solchen Sehproblemen absolut keine „Althilfsmittel“, sondern oft eine enorme Entlastung im Gelände.

Viele Grüße
Katharina

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Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht.


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