Update Ibis: Stress, Narkose, Bluthochdruck, Glaukom, Gliose

Ibis, (vor 14 Tagen)

Ich bringe mal auf den neuesten Stand und suche nach Input. Was fällt euch bei diesen Problemen ein?

Stress:

Hat jemand eine Idee, wie ich die negativen Auswirkungen von massivem Dauerstress auf die Augen abmildern kann? Ich bin Pflegerin eines Elternteils. Der ist Anfang Dezember gestürzt. Das Ergebnis ist eine ziemliche Angststörung. Ich muß alles hinterhertragen, nix wird mehr alleine bewältigt, bleibt im Bett liegen, wenn man nicht hinterher ist und ob es bis zu meiner OP wieder mit der Selbstversorgung klappt ist unwahrscheinlich. Kurzzeitpflege konnte ich bisher auch keine auftun. Das alles schlägt mir massivst auf den Blutdruck und das Gemüt.

Schwindelnder AA:

Ist euch sowas schon mal untergekommen, daß man vom AA ganz blank heraus angeschwindelt wird? Ist mir in meiner Gemeinschaftspraxis jetzt das zweite Mal bei einem bestimmten Arzt passiert. Ich bin ja momentan regelmäßig zur Kontrolle bis zur Nachfolge-OP und da gehts uA um den Augeninnendruck, vor allem des Auges mit dem Silikonöl. Da kamen dann so Nummern, alles sei iO (was ich davon halten soll, weiß ich wegen der Schwindelei auch nicht), und der Druck läge laut AA bei 19/19. Nö, tut er nicht. Er liegt laut Schwesternhelferin bei 22/24. Das ist schon eine andere Hausnummer, auch wenn er im KH auch zu Gelegenheiten so hoch war. Ich weiß grad nicht wie ich auf sowas reagieren soll.

Anästhesist bzw. Parabulbäranästhesie bzw. Blutdruckmittel:

Offensichtlich haben meine Blutdruckwerte um 250/130 im Aufwachraum und ziemlich hohe NT proBNP-Werte (650 rsp. 1000 statt 100 und damit starkes Anzeichen für eine Herzinsuffizienz) den Anästhesisten so entnervt, daß er mir keine Vollnarkose fürs Öl-Ex geben will. Ich hab jetzt mit viel Tamtam einen Selbstzahlerultraschall vom Herz vom Internisten auftreiben können (Kardiologen kann man sich hier in der Ecke abschminken, Termine in 12-18 Monaten!), und das Ergebnis war deutlich weniger Panik auf der Titanic. Es sind wohl Schäden durch meinen Bluthochdruck vorhanden, aber sie sind noch nicht so heftig. Auch der NT proBNP-Wert den die Praxis gemessen hat war deutlich niedriger (400 statt 300), und es scheint so, daß es die sportive Rumrennerei im KH war, die die Werte so erhöhte.

Mein Verdacht ist es seit langem, daß der Hochdruck eine Reaktion auf die fehlende Durchblutung dank meiner Herzrhythmusstörung ist, und ich es ebendiesem zu verdanken habe, daß das Glaukom nicht schlimmer ist als es ist.

Der Internist will jetzt aber mit der großen Keule auf den Hochdruck eindreschen, um ihn so weit runterzubekommen, dass der Anästhesist befriedigt ist. Er hat mir also genau die Kombination aus Senkern verschrieben, die man mit Glaukom anscheinend vermeiden sollte, nämlich Candesartan, Indapamid und Lercanidipin. Ich habe jetzt Bedenken, dass es zu einer hypotensiven Krise kommen könnte, bzw. zu Drücken in der Nacht von weniger als 50 diastolisch - was ja für meine bereits massivst gestressten Augen nicht das Gelbe vom Ei ist. Es wäre kontraproduktiv, wenn die Retina wieder dort haftet wo sie soll, aber der Sehnerv wegen Mangelversorgung abgestorben ist.

Hat jemand Erfahrung mit milderen Senkern, die evtl. sogar bei Glaukom hilfreich sind? Ich hab da was über Enalapril gelesen, konnte dann aber den Artikel nicht finden. Mir würde im Vorfeld der OP reichen, wenn sich mein Blutdruck lediglich auf ~160/100 einnorden würde, um dem Anästhesisten keinen Infarkt zu verpassen. Alternativ redete er von Parabulbäranästhesie, also örtlicher Betäubung für die Öl-Ex. Momentan bin ich da nicht wirklich begeistert. Hat hier jemand sowas hinter sich und kann berichten?

Dann habe ich endlich die gesamte Akte bekommen. Daraus scheint sich zu ergeben, daß auch bei der zweiten OP erneut eine Gliose im Spiel war und die Retina abhob. Diese mußte also auch beim zweiten Mal entfernt werden. Wie oft kommen diese Dinger eigentlich nacheinander?

Kommt man eigentlich bei örtlicher Betäubung gleich nach Hause?

Insgesamt also nicht alles so wirklich prickelnd hier. :-)

Update Ibis: Stress, Narkose, Bluthochdruck, Glaukom, Gliose

annie_k @, (vor 14 Tagen) @ Ibis
bearbeitet von annie_k,

Hey Ibis,

ich habe bei allen OPs (bisher 5) nur eine örtliche Betäubung (Retrobulbäranästhesie) bekommen. Das funktioniert eigentlich problemlos und ist absolut schmerzfrei, zumindest wenn man für das Setzen der Narkose in einen Kurzschlaf gelegt wird. Dann ist man 5 min weg, und wenn man wieder aufwacht, ist das Auge völlig taub und kann nicht mehr bewegt werden und die OP geht los. Da man auch ein leichtes Beruhigungsmittel bekommt, ist man währenddessen ganz entspannt und fröhlich - zumindest war es bei mir so :)

War mir persönlich sogar lieber als die Vollnarkose, die einen körperlich ja doch etwas mehr belastet. Und da ich von Natur aus neugierig bin, wollte ich die OPs gern mitbekommen.

Da ich seit der Öl-Ex vor einem Jahr auch mit Blutdruckproblemen zu kämpfen habe, habe ich die Anästhesisten im Voraus informiert und die waren währenddessen sehr aufmerksam. Ich habe aber alles gut vertragen und mein Blutdruck war während der OP nur leicht erhöht. Meine Werte sind allerdings auch lange nicht so hoch wie deine.

Wichtig ist, dass du gute Ärzte im KH hast und ihnen vertraust. Dann kannst du entspannt in die OP gehen und das wirkt sich auch auf deinen Blutdruck aus.

Ach ja, nach der Katarakt-OP durfte ich gleich nach Hause, bei allem, was mit der Netzhaut zu tun hatte, haben sie mich eine Nacht stationär behalten. Die Anästhesie war jedes Mal die gleiche, also frag mich nicht nach den Gründen.
Aber das macht eh jedes KH anders, scheint mir. Frag einfach nach, wie sie das handhaben.

Alles Gute!
Annie

Update Ibis: Stress, Narkose, Bluthochdruck, Glaukom, Gliose

Ibis, (vor 13 Tagen) @ annie_k

Retrobulbäranästhesie

Ist das dasselbe wie eine Parabulbäranästhesie? Weil die stünde im Raum. Und mein Gott, du bist ja eine von den ganz harten... :-D Ich fand die Vollnarkosen klasse, ping und wech biste.

... und die waren währenddessen sehr aufmerksam. Ich habe aber alles gut vertragen und mein Blutdruck war während der OP nur leicht erhöht. Meine Werte sind allerdings auch lange nicht so hoch wie deine.

Meiner war auch am aufpassen, allerdings benutzte er dafür eine viel zu schmale und zu enge Manschette (ich habe kräftige Oberarme). Ich bin ihm bei einer der OPs deshalb tatsächlich im Aufwachraum vom Tisch gesprungen.

Ich muß sagen, ich bin nicht wirklich schmerzempfindlich, aber das Ding produzierte im aufgeblasenen Zustand Schmerzen in Höhe von 8 von 10 auf der üblichen Skala. Also vergleichbar zu Schnittverletzungen oder Armbruch.

Der rechte Oberarm war in beiden Fällen gut und gerne 5-6 Wochen lang dunkelblau, geschwollen und sehr schmerzhaft. Mein Hausarzt meinte, das sei hart am Kompartmentsyndrom vorbei gewesen. Ich glaube jedenfalls nicht, daß ich dabei stillhalten könnte, wenn da mitten während der OP gemessen wird. Absolute Horrorvorstellung!

Wichtig ist, dass du gute Ärzte im KH hast und ihnen vertraust.

Dem Operateur vertraue ich schon, ist zwar ein Grantler, aber immerhin hat er das Auge nun schon zweimal halbwegs geflickt bekommen. Ich hoffe ja die NHA ist diesmal ohne Gliose verheilt. Was den Anästhesisten betrifft sieht es etwas anders aus. Ich habe den Eindruck er denkt ich übertreibe.

Mein Hauptproblem ist der massive Stress den ich aktuell habe, ich komm kaum von den hohen Werten zuhause runter, im KH wird es wohl dann noch schlimmer werden. Ein weiteres Problem ist, daß ich in Rückenlage nicht gut atmen kann.

Danke jedenfalls für die Info - immerhin gibt es Leute, die das aushalten :-)

Update Ibis: Stress, Narkose, Bluthochdruck, Glaukom, Gliose

annie_k @, (vor 13 Tagen) @ Ibis

Zur Anästhesie:
Der Unterschied besteht nur darin, ob in den Muskel oder neben den Muskel injiziert wird. Die Wirkung ist ziemlich ähnlich. Die PBA ist die Variante, die heutzutage häufiger angewendet wird, weil es weniger Komplikationen gibt.
Auf jeden Fall ist das wirklich unproblematisch. Nur das Setzen der Narkose selbst soll schmerzhaft sein (habe ich gelesen, nicht selbst erlebt), deswegen: Wenn, dann mit Kurzschlaf!

Die OP selbst mitzuerleben ist eigentlich auch nicht schlimm, man liegt ja nur da, guckt ins Licht und muss die Ärzte machen lassen. Aber man muss halt wirklich ruhig auf dem Rücken liegen. Wenn du das nicht gut kannst, wäre das vielleicht durchaus ein Argument für die Vollnarkose.

Und besteh beim nächsten Blutdruckmessen darauf, dass sie eine passende Manschette nehmen! Wenn die zu klein ist oder zu viel aufpumpt, tut das wirklich unglaublich weh. Geht gar nicht!

Versuchst du den Blutdruck auch selbst aktiv runterzubekommen? Also Dinge wie Magnesium nehmen (natürlich in Absprache mit dem Internisten!), gesunde Ernährung, auf Koffein verzichten, sich mehr bewegen, Atemübungen zur Entspannung usw.? Denn grundsätzlich ist ein hoher Blutdruck ja auch für die Gefäße im Auge nicht optimal.

Ich nehme übrigens einen Betablocker, wenn der Blutdruck zu sehr spinnt (was vor allem passiert, wenn ich Kortison nehmen muss). Der senkt auch den Augeninnendruck.

Update Ibis: Stress, Narkose, Bluthochdruck, Glaukom, Gliose

Ibis, (vor 12 Tagen) @ annie_k

Hallo Annie!

Auf jeden Fall ist das wirklich unproblematisch. Nur das Setzen der Narkose selbst soll schmerzhaft sein (habe ich gelesen, nicht selbst erlebt), deswegen: Wenn, dann mit Kurzschlaf!

Bin nicht sicher ob das mit dem Kurzschlaf bei mir geht...

Aber man muss halt wirklich ruhig auf dem Rücken liegen. Wenn du das nicht gut kannst, wäre das vielleicht durchaus ein Argument für die Vollnarkose.

Das sind ja meine Bedenken. Zum einen die Sache mit dem Blutdruckmessen, das ist so schmerzhaft, dass ich versuche vom Tisch zu kommen. Und ansonsten kann ich auf dem Rücken liegend nur schwer atmen. Könnte auch sein, daß ich zu husten und zu niesen anfange (bin Allergikerin und reagiere heftig auf Kratzen an/in der Nase, weil so eine Art reaktivierender Reiz).

Und besteh beim nächsten Blutdruckmessen darauf, dass sie eine passende Manschette nehmen! Wenn die zu klein ist oder zu viel aufpumpt, tut das wirklich unglaublich weh. Geht gar nicht!

Hatte ich bei der zweiten OP gesagt, aber das Ding wird maximal aufgeblasen und fühlt sich wie eine Kreissäge an :-( Irgendwie nimmt das keiner ernst.

Versuchst du den Blutdruck auch selbst aktiv runterzubekommen? Also Dinge wie Magnesium nehmen (natürlich in Absprache mit dem Internisten!), gesunde Ernährung, auf Koffein verzichten, sich mehr bewegen, Atemübungen zur Entspannung usw.? Denn grundsätzlich ist ein hoher Blutdruck ja auch für die Gefäße im Auge nicht optimal.

Momentan stehe ich derart unter Stress von aussen, dass solche Versuche nicht fruchten. Bei regelmäßigen Werten um die 185/110 ist das dann eher nicht wirksam. Ich lebe ja schon salzarm, mediterrane Diät, viel Gemüse, Salate und gesundes Essen. An NEMs nehme ich Ginkgo Biloba, und eines der NEMs für die Augen, die Katharina letzthin verlinkt hat.

Ohne Kaffee komme ich allerdings nicht zurecht, da schlafe ich im Stehen ein...

Das Problem ist ja in diesem Zusammenhang, daß gerade die wirksamsten Blutdruckmeds auch eine Wirkung auf Adernhaut (Ödeme auslösend) und Netzhaut (verdünnend) haben.

Ich nehme übrigens einen Betablocker, wenn der Blutdruck zu sehr spinnt (was vor allem passiert, wenn ich Kortison nehmen muss). Der senkt auch den Augeninnendruck.

Alles was den Herzschlag noch weiter senkt geht bei mir nicht. Ich habe schwerste Bradykardie (teils nur noch 29-30 Schläge pro Minute). Ich seh deshalb kommen, daß ich statt Öl-Ex erst mal einen Schrittmacher bekomme, und dann Betablocker für den BD...

Ziemlich frustriert...

Ibis, (vor 9 Tagen) @ Ibis

AA-Termin heute der ausging wie das Hornberger Schiessen. Die Praxis, genauer gesagt einer der Chefs, will mich dauernd auf viertel- und halbjährliche Termine setzen. Dabei hatte ich im August '25 die NHA mit Makula on, und kaum dass ein bischen Gas wieder raus war dann zwei Monate später eine zweite NHA mit Makula off.

Damals schon wollte ich von 14-tägiger Kontrolle auf einmal pro Woche wechseln und es wurde als unnötig betrachtet. Bin ich aber nicht wirklich überzeugt von, denn vielleicht war es genau diese eine Woche zu lang/viel die zur Makula off führte.

Und jetzt bat ich um Termine wenigstens alle 2 Wochen, und es fand nicht mal eine halbwegs gründliche Untersuchung statt, nicht mal mit Schauglas, geschweige denn beider Augen. Die Kommentare auch völlig daneben, insbesondere zum Thema ob überhaupt operiert würde oder nicht.

Und als Leckerli obenauf dann als Antwort auf meine Frage zu BD-Medikamenten und ihrer Wirkung auf vorbelastete Augen, daß die garnix ausmachen würden und auch keinerlei Einfluß auf die Augen hätten. Ich weiß garnicht, was ich sowas nennen soll. :-|

Was würdet ihr in der Situation denken und machen?

Ziemlich frustriert...

KAtharina ⌂, Camburg, (vor 9 Tagen) @ Ibis

Liebe Ibis,

ich kann deinen Frust verstehen.
Ich versuche es einmal nüchtern und ehrlich einzuordnen, auch wenn manches davon nicht das ist, was man gerne hören möchte.

Zum Thema Kontrollintervalle:
Man muss hier zwei Dinge trennen – das berechtigte Bedürfnis nach Sicherheit und den medizinischen Nutzen.
Kontrollen alle 1–2 Wochen sind nach einer NHA emotional absolut nachvollziehbar, medizinisch aber in den meisten Fällen nicht sinnvoll und werden von der Krankenkasse auch nicht dauerhaft übernommen, wenn kein neuer Befund oder akute Symptome vorliegen. Dazu kommt ganz pragmatisch, dass viele Praxen diese Dichte schlicht nicht leisten können. Sprich, in den ersten Wochen wird engmaschiger kontrolliert, dann werden die Abstände angepasst und erweitert.

Der unbequeme, aber wichtige Punkt ist:
Eine Netzhautablösung lässt sich durch häufige Kontrollen nicht verhindern.
Sie kann entstehen zwischen zwei Terminen, egal ob nach 7, 14 oder 30 Tagen – im schlimmsten Fall genau dann, wenn man gerade die Praxistür hinter sich schließt. Kontrollen können etwas feststellen, aber keine Garantie geben.

Deshalb arbeiten viele Ärzte so:
• engmaschige Kontrollen in der frühen Phase
• später größere Abstände
• dafür klare Anweisungen, bei welchen Warnzeichen man sofort kommen soll

Mehr Termine bedeuten leider nicht automatisch mehr Sicherheit – manchmal erzeugen sie sogar zusätzlichen Stress, der Symptome verstärken kann.

Zum Thema Blutdruckmedikamente:
Die pauschale Aussage, Blutdruckmedikamente hätten keinen Einfluss auf die Augen, ist so nicht korrekt.
Blutdruck, Durchblutung und vor allem nächtliche Blutdruckabfälle spielen bei vorbelasteten Augen (Netzhaut, Sehnerv, Glaukomrisiko) sehr wohl eine Rolle.
Das heißt nicht, dass man Medikamente verteufeln sollte – aber sie gehören differenziert betrachtet und ggf. angepasst, nicht einfach abgewunken.

Gerade in deiner Konstellation halte ich ein stationäres Profil von Blutdruck und Augeninnendruck für sehr sinnvoll. Einzelmessungen in der Praxis sind Momentaufnahmen. Ein mehrtägiges Profil – idealerweise inkl. Nachtwerte – kann zeigen ob es relevante Blutdruckabfälle gibt, ob Medikamente zu stark oder ungünstig wirken und wie sich der Augeninnendruck im Tages- und Nachtverlauf verhält.
Das ist oft deutlich aussagekräftiger als viele einzelne Messungen und hilft, Über- oder Unterbehandlung zu vermeiden.

Unterm Strich: Dein Sicherheitsbedürfnis ist verständlich.
Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, was Kontrollen leisten können – und was nicht.
Entscheidend ist weniger der Abstand der Termine als eine gründliche Untersuchung, gute Aufklärung und das Wissen, wann man wirklich sofort reagieren muss.

Liebe Grüße
Katharina

--
Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht.

Ziemlich frustriert...

Ibis, (vor 9 Tagen) @ KAtharina

Hallo KAtharina,

danke für die ausführliche Antwort. Es hilft ja schon viel, drüber reden zu können.

Man muss hier zwei Dinge trennen – das berechtigte Bedürfnis nach Sicherheit und den
medizinischen Nutzen. Kontrollen alle 1–2 Wochen sind nach einer NHA emotional absolut nachvollziehbar, medizinisch aber in den meisten Fällen nicht sinnvoll und werden von der Krankenkasse auch nicht dauerhaft übernommen, wenn kein neuer Befund oder akute Symptome vorliegen.

Meine zweite, totale NHA liegt aber gerade mal 3 Monate zurück. Die erste 5 Monate. Ich würde ja verstehen, wenn man nach einem halben Jahr "Ruhepause" ohne Symptome und vor allem nach Beendigung der laufenden Behandlung zu größeren Abständen wechselt.

Aber momentan meckert weder meine KK, die Behandlung ist nicht abgeschlossen, und ich bin auch nicht symptomlos.

Aktuell habe ich Schmerzen im rechten Auge und auf der rechten Schädelseite, stark genug für Schmerzmedikamente. Wie sich gestern herausstellte ist der mit Luft gemessene Druck rechts bei 24 (will heißen um 5 Punkte höher als mein üblicher Augeninnendruck, links sind es nur 19), dürfte im Kontaktverfahren noch höher sein. Da hätte ich mir schon gewünscht, daß genau nachgesehen wird, ob und wo evtl. Öl den Abfluss des Kammerwassers stört. Mein Glaukom ist bekannt.

Ich habe zudem jede Menge Photopsien über den Tag weg, auch Blitze und rotes Licht ganz rechts aussen, einen grau-weißen Schleier von dem ich nicht sagen kann, ob es Nachstar, Glaukom, NHA oder Öl ist, scharfe und unscharfe dunkle bzw. schwarze Stellen. Auf dem linken Auge sind es mittlerweile recht lebhafte Schwimmer und Floater.

Das alles ist für mich halt nicht "symptomlos".

Dazu kommt ganz pragmatisch, dass viele Praxen diese Dichte schlicht nicht leisten
können. Sprich, in den ersten Wochen wird engmaschiger kontrolliert, dann werden die
Abstände angepasst und erweitert.

Es wurde von Anfang an nur alle zwei Wochen kontrolliert, das war/ist die Vorgabe des KH. Die Praxis ist eigentlich mit Personal sehr üppig ausgestattet.

Eine Netzhautablösung lässt sich durch häufige Kontrollen nicht verhindern.

Das ist mir schon klar. Der Logik nach ist aber die Chance eine negative Entwicklung zu diagnostizieren doch größer, wenn man die Anfänge zeitnah feststellt? Bei meiner zweiten NHA sind mehrere Ärzte davon ausgegangen, daß sie sich über Tage hinweg ausgebildet hat.

• engmaschige Kontrollen in der frühen Phase

Was siehst du denn als frühe Phase an? Noch während der Behandlung? Nach Abschluß derselben?

• dafür klare Anweisungen, bei welchen Warnzeichen man sofort kommen soll

Leider gab es bei meiner zweiten NHA keinerlei Warnzeichen. Jedenfalls nicht größere als meine akuten Symptome.

Die pauschale Aussage, Blutdruckmedikamente hätten keinen Einfluss auf die Augen, ist so nicht korrekt.

Es gibt ja sogar Studien zum Thema, zB dass man Kalziumkanalantagonisten, insbesondere zusammen mit Diuretika sowohl bei Retina- also auch Glaukomproblemen vermeiden sollte. Ich war deshalb über diese Aussage ziemlich verdattert.

Gibt es eigentlich irgendwo eine Zusammenfassung der AUswirkungen der diversen Blutdruckmedikamentenklassen? Ich habe zwar eine koreanische Studie gefunden, aber die ist wohl auch nicht allgemein anwendbar.

Mich interessiert vor allem die Gegenüberstellung von Candesartan und ACE-Hemmern (Enalapril/Lisinopril).

Gerade in deiner Konstellation halte ich ein stationäres Profil von Blutdruck und Augeninnendruck für sehr sinnvoll. Einzelmessungen in der Praxis sind Momentaufnahmen. Ein mehrtägiges Profil – idealerweise inkl. Nachtwerte – kann zeigen ob es relevante Blutdruckabfälle gibt, ob Medikamente zu stark oder ungünstig wirken und wie sich der Augeninnendruck im Tages- und Nachtverlauf verhält.

Schön wärs. Ich bekomme aber nicht mal zeitnah ein 24-Stunden-EKG und eine 24-Stunden-Blutdruckmessung organisiert. Es sei denn ich zahle das privat, und das Geld habe ich nicht. Und das mit "stationär" ist nicht wirklich so einfach, ich versorge einen bettlägerigen Elternteil und es ist momentan noch nicht mal eine Tagespflege zugesagt für den OP-Termin.

Entscheidend ist weniger der Abstand der Termine als eine gründliche Untersuchung, gute Aufklärung und das Wissen, wann man wirklich sofort reagieren muss.

Also gründlich war diese Untersuchung sicher nicht. Auch nicht die davor. Die letzte halbwegs gründliche Untersuchung ist jetzt 10 Wochen her. Ganz ehrlich? In der momentanen Situation hätte ich mir wirklich eine genaue Kontrolle gewünscht. :-|

Ziemlich frustriert...

KAtharina ⌂, Camburg, (vor 9 Tagen) @ Ibis

Liebe Ibis,

ich verstehe deine Frustration wirklich gut. Wenn man selbst das Gefühl hat, da stimmt etwas nicht, und dann nicht gründlich geschaut wird, bleibt man mit Angst und Unsicherheit zurück. Das ist extrem belastend.

Ich möchte trotzdem einen Punkt klar einordnen, weil er für dich wichtig ist:

Nach etwa drei Monaten ist es medizinisch in der Regel nicht mehr üblich, routinemäßig alle 1–2 Wochen zu kontrollieren – selbst nach komplizierten Netzhautverläufen. Die sehr engmaschigen Kontrollen gehören zur frühen Phase direkt nach der OP.
Danach werden die Abstände normalerweise schrittweise verlängert, sofern kein neuer klarer Befund oder akute Warnzeichen vorliegen.

Das bedeutet nicht, dass Beschwerden egal sind. Aber man unterscheidet medizinisch zwischen
• akuten Warnzeichen, bei denen sofort untersucht werden muss, und
• anhaltenden Wahrnehmungsphänomenen (Photopsien, Flimmern, Schleier), die nach NHA leider sehr häufig sind, sich aber oft nicht eindeutig einem neuen Schaden zuordnen lassen – egal wie oft man schaut.

Gerade Photopsien sind extrem unspezifisch. Sie können von Glaskörperveränderungen, Narben, Zug, Stress, Blutdruckschwankungen oder dem Nervensystem kommen. Sie lassen sich oft nicht objektiv bestätigen, auch wenn sie sehr real und beängstigend sind.

Was ich ebenfalls wichtig finde, mir ist nicht bekannt, dass man mit einer normalen Untersuchung „Silikonöl im Trabekelwerk“ direkt sehen kann. Ein erhöhter Druck kann genauso gut stressbedingt sein – und Dauerstress kann den Augeninnendruck messbar erhöhen. Dein Arzt kann nicht einfach sehen oder messen ob Öl die Ursache ist und in welchem Umfang.

Entscheidend ist deshalb weniger der Abstand der Termine, sondern dass bei echten Veränderungen zeitnah reagiert wird, dass dann gründlich untersucht und dass du weißt, bei welchen Zeichen du sofort kommen sollst.

Dein Sicherheitsbedürfnis ist absolut nachvollziehbar. Aber sehr häufige Kontrollen über Monate hinweg können die Angst leider eher verstärken, ohne medizinisch wirklich mehr Sicherheit zu bringen.
Wenn du das Gefühl hast, dein Arzt untersucht nicht ausreichend oder erklärt dir zu wenig, ist ein Arztwechsel sinnvoll – nicht zwingend noch engmaschigere Termine.


Ergänzend noch ein wichtiger Punkt zu den Blutdruckmedikamenten:
Ich würde dir dringend empfehlen, die verordneten Blutdrucksenker selbst noch einmal gezielt zu recherchieren – entweder klassisch über seriöse medizinische Quellen oder auch mithilfe einer KI, die Studien, Wirkmechanismen und bekannte Wechselwirkungen zusammenfassen kann.
Nicht jede Kombination ist in dieser Konstellation ideal, und leider sind nicht alle Ärzte in diesem Spezialzusammenhang gleich gut informiert. Gut vorbereitet ins Gespräch zu gehen, ist hier kein Misstrauen, sondern Selbstschutz.

Akute Lösungen bei Pflege-Notfällen (auch kurzfristig!) soweit ich das kenne:

1. Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI) – ganz wichtig
• Bis zu 1.612 € pro Jahr, zusätzlich können 50 % der Kurzzeitpflege umgewandelt werden → insgesamt bis ca. 2.418 €
• Kein Pflegeheim nötig
• Kann genutzt werden für ambulante Pflegedienste, stundenweise Betreuung, tageweise Entlastung und auch bei plötzlicher Überforderung (OP, Krankheit, Erschöpfung)
Wichtig: Viele Pflegekassen genehmigen Verhinderungspflege rückwirkend, wenn es ein Notfall war.

2. Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI) – auch als Notfall
• Bis zu 8 Wochen pro Jahr
• Gedacht für:
• Krankenhaus-/OP-Zeiten der pflegenden Person
• akute Krisen
• Problem: Plätze sind rar
• Aber: Die Pflegekasse muss bei nachgewiesenem Bedarf helfen, einen Platz zu finden

Nicht selbst suchen → Pflegekasse schriftlich auffordern, bei der Organisation zu helfen.

3. Tagespflege (auch kurzfristig!)
• Teilstationär (tagsüber Betreuung, abends zuhause)
• Entlastet massiv, auch mental
• Wird zusätzlich zum Pflegegeld bezahlt
• Viele Einrichtungen haben flexible Notfallplätze

4. Pflegeberatung nach § 7a SGB XI – kostenlos
Extrem unterschätzt!
• Anspruch auf individuelle Pflegeberatung
• Kann:
• Anträge stellen
• Einrichtungen kontaktieren
• Lösungen koordinieren
• Auch telefonisch oder per Hausbesuch

Sag dort klar: „Ich bin pflegende Angehörige, medizinisch selbst belastet und akut überfordert.“ Das ist ein Schlüsselwort.

5. Sozialdienst im Krankenhaus
Falls du selbst operiert wirst:
• Pflichtaufgabe, deine Versorgungssituation zu klären
• Kann:
• Kurzzeitpflege organisieren
• Übergangslösungen schaffen
• Druck bei der Pflegekasse machen
Ganz wichtig: nicht erst nach der OP, sondern vorher ansprechen.

Das war es erst einmal von mir. Ich drücke dir die Daumen.

--
Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht.

Ziemlich frustriert...

Ibis, (vor 9 Tagen) @ KAtharina

Hallo KAtharina,

herzlichen Dank für die ausführliche Antwort!

akuten Warnzeichen, bei denen sofort untersucht werden muss, und
anhaltenden Wahrnehmungsphänomenen (Photopsien, Flimmern, Schleier), die nach NHA leider sehr häufig sind, sich aber oft nicht eindeutig einem neuen Schaden zuordnen lassen – egal wie oft man schaut.

Die einzigen "Warnzeichen" die ich bei meiner zweiten NHA hatte, waren bewußte Lichträder, die viele hier haben. Bei mir entstanden sie genau dann und genau dort wo die Retina das zweite Mal abriss. Deshalb sitze ich ja auf der Stuhlkante.

Was ich ebenfalls wichtig finde, mir ist nicht bekannt, dass man mit einer normalen Untersuchung „Silikonöl im Trabekelwerk“ direkt sehen kann. Ein erhöhter Druck kann genauso gut stressbedingt sein – und Dauerstress kann den Augeninnendruck messbar erhöhen. Dein Arzt kann nicht einfach sehen oder messen ob Öl die Ursache ist und in welchem Umfang.

Die AÄ die beide NHA diagnostizierte hat deutlich genauer nachgeschaut, als die anderen AÄ (ist aber momentan leider an einem anderen Standort), zT mit anderen Gerätschaften. Sie war es, die an zwei Terminen ausschloss, daß Öl in die vordere Kammer gekommen sei.

Wenn du das Gefühl hast, dein Arzt untersucht nicht ausreichend oder erklärt dir zu wenig, ist ein Arztwechsel sinnvoll – nicht zwingend noch engmaschigere Termine.

Hier in der Ecke hats leider nicht wirklich viele Praxen, die noch Patienten aufnehmen.

Ich würde dir dringend empfehlen, die verordneten Blutdrucksenker selbst noch einmal gezielt zu recherchieren – entweder klassisch über seriöse medizinische Quellen oder auch mithilfe einer KI, die Studien, Wirkmechanismen und bekannte Wechselwirkungen zusammenfassen kann.

Ja, das habe ich. Deshalb stellen sich mir ja diese Fragen. Es scheint zumindest einige Studien bzw. Hinweise zu geben, daß die Kombination CCB und Diuretikum, also bei mir das verschriebene Indapamid und Lercanidipin, nicht das Gelbe vom Ei sind, wenn man Augenprobleme hat.

Bei Candesartan hört man sowohl als auch, und Enalapril soll angeblich sogar Augendruck senken. Aber beide eben auch die Augen reizen. Deshalb fragte ich ja hier an, ob jemand genauere Quellen hat.

1. Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI)

Ich hab fast alle Pflegedienste durch, und niemand hat bisher angebissen.

2. Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI) – auch als Notfall
• Aber: Die Pflegekasse muss bei nachgewiesenem Bedarf helfen, einen Platz zu finden
Nicht selbst suchen → Pflegekasse schriftlich auffordern, bei der Organisation zu helfen.

DAS ist eine wirklich hilfreiche Info! Ich were gleich nachher bei der Pflegekasse anrufen.

3. Tagespflege (auch kurzfristig!)

Auch hier keine freien Plätze. :-(

5. Sozialdienst im Krankenhaus
Falls du selbst operiert wirst:
• Pflichtaufgabe, deine Versorgungssituation zu klären
• Kann:
• Kurzzeitpflege organisieren
• Übergangslösungen schaffen
• Druck bei der Pflegekasse machen
Ganz wichtig: nicht erst nach der OP, sondern vorher ansprechen.

Errrm. Die wollten mich das letzte Mal missionieren...

Das war es erst einmal von mir. Ich drücke dir die Daumen.

Danke! Und wirklich danke, es hilft wenn jemand sowas mal ohne selbst auf dem Zahnfleisch zu gehen erklärt :-)

Ziemlich frustriert...

KAtharina ⌂, Camburg, (vor 8 Tagen) @ Ibis

Hallo Ibis!

Noch zu den Photopsien und Phosphenen:

Lichträder, Flimmern oder kreisförmige Photopsien sind leider kein verlässliches Warnzeichen für eine neue Netzhautablösung.
Viele Betroffene (mich eingeschlossen) sehen solche Phänomene seit Jahren oder Jahrzehnten, auch völlig unabhängig von einer NHA.
Dass solche Lichterscheinungen zeitlich mit einer Ablösung zusammenfallen können, heißt nicht automatisch, dass sie deren Ursache oder ein sicherer Vorbote waren.
Sprich, mein Rädchen sehe ich seit über 20 Jahren ohne Ablösung.

Im Nachhinein verknüpft unser Kopf Wahrnehmungen sehr stark mit einem dramatischen Ereignis – medizinisch lässt sich das aber oft nicht eindeutig zuordnen.
Genau deshalb sind Photopsien so tückisch: Sie fühlen sich bedrohlich an, sind aber häufig Ausdruck von Glaskörperveränderungen, Stress, Reizüberlastung oder neuronaler Verarbeitung – und nicht zwingend ein Zeichen, dass sich die Netzhaut erneut löst.

Zum Öl und Augendruck, da ist es wichtig folgendes zu unterscheiden:

Silikonöl in der Vorderkammer bedeutet, dass sichtbares Öl nach vorne gewandert ist.
Das kann man bei der Untersuchung direkt sehen und gezielt ausschließen.

Ein Einfluss auf den Abfluss (Trabekelwerk) ist etwas anderes:
Hier geht es nicht um sichtbares Öl „im Trabekelwerk“, sondern um eine funktionelle Beeinträchtigung des Kammerwasserabflusses, z. B. durch Mikrotröpfchen, Entzündung oder Druckveränderungen. Das kann man nicht direkt sehen, sondern nur indirekt über den Augeninnendruck beurteilen.

Deshalb kann ein erhöhter Druck nach Silikonöl viele Ursachen haben – Öl ist eine Möglichkeit, Stress, Entzündung oder individuelle Abflussreaktionen sind andere.

--
Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht.

Und noch ein Update!

Ibis, (vor 14 Stunden, 57 Minuten) @ Ibis

Heute war die Vorbesprechung für die Öl-Ex.

Ich muß sagen, mir gehts momentan sehr sehr besch... eiden. Ich nehme seit 10 Tagen Candesartan, seit einigen Tagen in voller Dosis (hatte eingeschlichen) und das Zeug bzw. die BD-Senkung ist wie ein Schlag ins Genick.

Ich hab kaum Luft übrig, ringe nach nur 5 m Laufen nach Atem, es sticht in der Brust, Rythmusstörungen ohne Ende (sonst vielleicht 3-4 Mal im Monat, jetzt so viel pro Stunde!), dauermüde, aber ich wache bis zu 4-5 Mal pro Nacht auf, dicke Beine und Handgelenke. Dazu kommt eine Wundrose seit Dezember, die immer mal wieder quietscht. Der Blutdruck ist von ca. 200/110 runter auf meistens 160/100 bzw. 150/90, aber hat immer mal wieder Spitzen. Und der Puls bleibt stur bei 30-40 pro Minute.

Und da das Herzecho eine diastolische Dysfunktion ergeben hatte mit Verdickungen am linken Ventrikel, und mir der Chefanästhesist kräftig Angst eingejagt hatte mit seinem Entlassbrief, fragte ich nach örtlicher Betäubung. Uh huh. Der Stationsanästhesist wiegte den Kopf und schickte mich mehr oder weniger kommentarlos zu den AÄ, und die waren von örtlicher Narkose überhaupt nicht begeistert ("Geht garnicht, Sie haben einen sehr problematischen Verlauf, Vollnarkose muss.").

Sie schauten aber übers Öl-Auge drüber, meinten das sei gut am heilen, gut anliegend, Öl dort wo es hingehört, und (sehr schön) der Druck war mit kontakthafter Messung bei 17.

Am Ende verblieben wir bei einem Verschieben der Öl-Ex um 4 Wochen, in der Hoffnung, dass sich mein Gesamtsystem bis dahin an die BD-Änderung gewöhnt hat und ich mich generell besser fühle. Im Fall der Fälle wäre auch ein Schrittmacher bis dahin implantiert. Ich hoffe, dass dieses angeblich so toxische Schweröl bis dahin friedlich bleibt.

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