Erfahrungen

Sascha, (vor 3 Tagen)

Hallo zusammen! 😊
Ich bin neu hier im Forum und hoffe, dass eure Erfahrungen mir helfen können, die richtige Entscheidung für mein Auge zu treffen.

Am 5. September 2025 wurde mein linkes Auge wegen einer Netzhautablösung operiert. Nach der Operation war mein Sehvermögen stabil, mit leichten welligen Linien, die mich im Alltag nicht stören. Die ersten OCT-Kontrollen in den folgenden Monaten zeigten keine größeren Auffälligkeiten.

Im Dezember 2025 entdeckte eine Privatuntersuchung eine kleine PFCL-Blase unter der Netzhaut im linken Auge. Diese Blase verursacht ein leicht verzerrtes Sehen der Linien, aber aktuell habe ich weder Schmerzen noch Entzündungen. Mein rechtes Auge ist funktionell gut und stabil. Mein Sehvermögen auf dem linken Auge liegt derzeit bei etwa 0,5, und ich bin mit der Funktion zufrieden, die welligen Linien sind kein großes Problem.

Ein Arzt empfiehlt eine Vitrektomie zur Entfernung der PFCL-Blase und gleichzeitig eine Kataraktoperation, während ein anderer Arzt nur die Kataraktoperation empfiehlt, da die Netzhaut stabil ist und die Blase einfach beobachtet werden kann, sie könnte sich mit der Zeit verkleinern.

Ich würde gerne wissen, welche Erfahrungen ihr mit solchen Fällen habt und welche Entscheidung ihr in meiner Situation für die beste haltet. Vielen Dank an alle, die ihre Erfahrungen teilen und mir so helfen, eine gute Entscheidung zu treffen!
Liebe Grüße
Sascha

Erfahrungen

Fritz, Thüringen, (vor 2 Tagen) @ Sascha

Hallo Sascha,
nach meinen Erfahrungen würde ich eine Netzhaut- OP nur bei unbedingter Notwendigkeit machen lassen. Leicht verzerrtes Sehen habe ich auch. Ein Makulaödem wurde einmal angeblich festgestellt, hat sich dann aber als Fehldiagnose erwiesen.
Zum grauen Star kann ich wenig sagen, da er bei mir vor der NAH operiert wurde. Diese OPs können aber mit eine Ursache dafür gewesen sein.
Die Entscheidung musst du natürlich selbst treffen.

Erfahrungen

Sascha, (vor 2 Tagen) @ Fritz

Hallo Fritz,

vielen Dank für deine Nachricht und dafür, dass du deine Erfahrungen und deine Situation mit mir geteilt hast. Da ich selbst viele Jahre im Gesundheitswesen tätig war, ist mir gut bekannt, wie dieses System funktioniert. Dieses Mal befinde ich mich jedoch auf der anderen Seite, in der Rolle des Patienten, und versuche, die Wahrheit und die tatsächliche Notwendigkeit der mir vorgeschlagenen Intervention realistisch einzuschätzen.

Ich halte mich an das Prinzip, ein ruhiges und stabiles Auge nicht ohne wirklichen Grund zu behandeln. Derzeit bin ich im fünften Monat nach der Operation, die Genesung verläuft ihrem natürlichen Verlauf entsprechend und erfordert Geduld, die ich auch habe. Gerade deshalb habe ich mich an die Gruppe gewandt, denn die Erfahrungen anderer in ähnlichen Situationen sind für mich sehr wertvoll.

Ein Arzt ist der Meinung, dass sich die kleine Flüssigkeitsansammlung nicht von selbst zurückbilden wird, während ein anderer sagt, dass sie die Makula nicht beeinträchtigt und dass man den Zustand zunächst konservativ beobachten sollte. Es besteht die Möglichkeit, dass sie sich mit der Zeit verkleinert oder sogar vollständig verschwindet.

Der Katarakt ist etwas, das früher oder später operiert werden muss, das ist mir klar. Falls ich mich gegen eine Vitrektomie entscheide und zunächst nur die Kataraktoperation durchführen lasse, würde mich aus eurer Erfahrung interessieren, wie lange die realistische Wartezeit ist – insbesondere unter Berücksichtigung der bereits durchgeführten Vitrektomie, möglicher Veränderungen an der Kapsel und der Tatsache, dass der Eingriff später technisch schwieriger sein kann??!!

In der Medizin gibt es leider keine hundertprozentige Garantie, dass alles genau so verläuft, wie wir es uns wünschen oder planen. Die endgültige Entscheidung liegt bei mir, da es sich um mein Auge handelt. 🙏

In jedem Fall bin ich dir sehr dankbar für deine Nachricht und deine Unterstützung.

Liebe Grüße

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