Nach 5 NHA Silikonöl auf u. unter der Kunstlinse verblieben
Hallo Doro, ich bin fast den gleichen Leidensweg gegangen wie du. Insgesamt wurde ich achtmal an meinem rechten Auge wegen diverser Netzhautablösungen operiert. Die letzte Operation war 2024 und nun bin ich „aus therapiert“ und auf dem rechten Auge blind. Also ich kann deine Probleme sehr gut verstehen. Mein rechtes Auge reagiert sehr empfindlich auf Licht. Aus diesem Grund trage ich nun eine sogenannte „Blindlinse“ die einiges von dem Lichteinfall verhindert. Da die Bindehaut auch Licht wahrnimmt, hilft die auch nur bedingt. Aber es ist besser als ohne, schließlich kann man nicht immer mit der Sonnenbrille rumlaufen. Auch ich fühle mich ohne Sonnenbrille oder Linse immer etwas wacklig auf den Beinen. Weil ich, genau wie du, auch durch mehrere Wirbelfrakturen und Osteoporose etc. zusätzlich behindert bin, habe ich auch immer Angst zu fallen oder ein Hindernis zu übersehen.
Autofahren geht aber recht gut, wenn ich nicht gerade über mehrspurige Autobahnen fahren muss. Ich habe meinen Augenarzt gewechselt und mache derzeit eine vermutlich lebenslange Kortisontropfen Therapie. Da mein Auge immer tränt und die Linse immer nur stundenweise erträgt, wollte ich eine 2. Meinung. Seiner Meinung nach beruht dieses Problem auf der Tatsache das mein Auge einen stetigen Kampf gegen das Silikonöl austrägt. Dank dieser Tropfen ist zumindest dieses Problem gelöst. Keine Rötung mehr und ich kann die Linse nun den ganzen Tag tragen.
Keine Ahnung ob dir das nun hilft dein Schicksal anzunehmen. Ich habe mich nun damit abgefunden das ich einäugig bin und bleiben werde. Panik ergreift mich nur, wenn ich daran denke, das dem linken Auge etwas ähnliches passiert. Die erste Diagnose war eine Glaskörperblutung unbekannter Herkunft. Abwarten und hoffen das es zumindest so bleibt wie es ist. Dir wünsche ich natürlich alles erdenklich Gute und vor allem das die Netzhaut nun zumindest hält. Liebe Grüße aus der Eifel Uschi